Greven
Zurück aus der ewigen Stadt

Sonntag, 25.12.2011, 12:59 Uhr

Greven - Am späten Sonntagabend mit über zwei Stunden Verspätung sind die Pilger der St. Lukas Gemeinde zwar müde, aber voll mit unvergesslichen Eindrücken von Rom wieder am FMO in Greven angekommen.

Und gerade die beiden letzten Tage waren noch von vielen Erlebnissen und Begegnungen geprägt. Am Samstag war die Gruppe mit dem Bus 200 Kilometer weit in Richtung Osten gefahren bis in Sichtweite der adriatischen Küste. Dort sind in einer kleinen Kirche Reliquien aufbewahrt, bekannt als das eucharistische Wunder von Lanciano.

Im 8. Jahrhundert hegte ein Mönch, während er die Heilige Messe zelebrierte, Zweifel an der wirklichen Gegenwart des Leibes und des Blutes Christi in Form von Wein und Brot. In diesem Moment geschah das Wunder: die Hostie wurde zu lebendigem Fleisch und der Wein verwandelte sich in lebendiges Blut, das sofort gerann und Klümpchen bildete. Die Wissenschaft hat inzwischen eine sichere und umfangreiche Antwort gegeben über die Echtheit des eucharistischen Wunders. Die St. Lukasgruppe war sichtlich ergriffen im Anblick dieser Reliquien.

Dann ging es weiter nach Manoppello, ein kleines Dorf in den Abruzzen, wo in einer Kirche das Schweißtuch der Heiligen Veronika aufbewahrt wird, in dem sich das Antlitz von Christus abzeichnet. Der Papst hat vor vier Jahren bei einem privaten Besuch diese Kirche aus dem Anlass besucht. Die Pilgergruppe hat auf dem Rückweg und auch noch in den nächsten Tagen über die so deutliche Abbildung des Gesichtes von Christus diskutiert und man konnte das Gesehene noch nicht richtig einordnen.

Der Sonntag gab dann am „freien“ Vormittag noch mal die Möglichkeit, ein letztes Mal auf dieser Reise den Petersdom zu besuchen. Dort war eine große Papstmesse zum Abschluss der afrikanischen Synode. Und einige Gruppenmitglieder waren beim Einzug des Papstes und der vielen Kardinäle und Bischöfe dem Papst zum Anfasse nahe. Ein besonderes Erlebnis.

Am Sonntagnachmittag stand dann die Besichtigung der Katakomben auf dem Programm, einem ehemaligen unterirdischen Friedhof aus dem 4. Jahrhundert. Hier feierte die Pilgergruppe mit Pfarrer Andreas Hagemann den Abschlussgottesdienst dieser Pilgerreise, 15 m unterhalb des Erdbodens in einer kleinen Grotte mit einer besonderen Atmosphäre.

Der Rückflug verspätete sich dann über zwei Stunden, so dass man Sonntag erst kurz vor Mitternacht wieder in Greven war.

Die Tage waren anstrengend, aber gefüllt mit unvergesslichen Erlebnissen und Begegnungen, und von den unvorstellbaren Kunstschätzen und reich ausgestatteten Kirchen und Basilika in Rom waren alle Mitglieder der St. Lukaspilgergruppe überwältigt .

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