Greven
Weit mehr als nur Fußball

Montag, 05.07.2010, 16:07 Uhr

Reckenfeld - Der Titel „Spiel ohne Grenzen“ ließ es bereits erahnen: Das Saisonabschlussfest der Jugendfußballabteilung des SC Reckenfeld, das am Sonntag auf dem Sportplatz in der Ortsmitte stattfand, stand keineswegs ausschließlich im Zeichen von „König Fußball “. Zahlreiche helfende Hände hatten für die jungen Kicker sowie deren Eltern und Trainer eine Art Olympiade organisiert, in der es neben klassischen Disziplinen wie Torwandschießen auch auf Schnelligkeit und vor allem Geschicklichkeit ankam.

„Natürlich steht bei allem der Spaß im Vordergrund“, sagte der Vereinsvorsitzende Andrew Termöllen , der sich zudem zuversichtlich zeigte, durch die Olympiade die Kommunikation zwischen Spielern, Eltern und Betreuern verbessern zu können. Schließlich mussten die zehn Stationen in gemischten Teams durchlaufen werden. „Da kommt es auf Teamgeist an“, ist sich Termöllen sicher.

Und den zeigten die Mannschaften denn auch, als es unter anderem darum ging, möglichst viele Äpfel aufeinander zu stapeln oder in einem von der Feuerwehr veranstalteten Spiel einen Tennisball mit Hilfe eines Wasserstrahls durch ein Labyrinth zu führen.

Auch im Staffellauf und Weitsprung maßen sich die Teams. Das wohl kniffligste Spiel wartete aber an einer der letzten Stationen auf die Teilnehmer. Es ging darum, zwei mit Wasser gefüllte Trinkbecher durch einen Hindernisparcours zu balancieren - und zwar mit Taucherflossen an den Füßen. Wie bei den meisten Disziplinen stellten sich hier die Kinder nachweislich geschickter an als ihre Eltern.

So stellte auch Alexander, der in der F-Jugend des SCR spielt, fest: „Wir sind kleiner und wendiger, da bleiben wir nicht so oft an den Hindernissen hängen“. Wie wohl allen Teilnehmern gefiel ihm die Olympiade sehr gut: „Die Spiele sind ziemlich cool, das müssen wir nächstes Jahr wieder machen“.

Und die Planungen laufen schon, wie Andrew Termöllen verriet. Dem Vorsitzenden blieb nach einem rundum gelungenen Saisonabschluss dann aber doch ein kleiner Wermutstropfen: „Trotz des guten Wetters und eines WM-spielfreien Tags ist der Andrang leider nicht ganz so groß wie erwartet“. Schmunzelnd fügte er hinzu: „Diejenigen, die zu hause geblieben sind, haben ganz sicher etwas verpasst.“

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/171510?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F698843%2F698910%2F
Weniger Autos vorm Schloss
Neuer Verlauf der Bundesstraße 54 : Weniger Autos vorm Schloss
Nachrichten-Ticker