Greven
Der Sketch zum Jubelfest

Freitag, 10.09.2010, 21:09 Uhr

Drei Mitglieder des Kirchenchores Schmedehausen haben beim Kommersabend der Kirchengemeinde zum Jubelfest der Kirche „Zu den Heiligen Schutzengeln“ einen hinreißenden Sketch aufgeführt, der die Zeit des Kirchenbaus auf amüsante Weise lebendig macht. Die Idee stammt von Helma Freese, zusammen mit Bernhard Brockötter und Gertrud Böhmer hat sie sie ausgearbeitet. Im Folgenden der komplette Text.

Gertrud (Wilm) u. Bernhard (Bäänd) in deftiger Arbeitskleidung. Auf der Schubkarre liegen Backsteine, die Gertrud dem Bernhard anreicht, die er stapelt, dazwischen ein Speiskübel. Ein Brett liegt auch noch da. Das wird später als Sitzbank zw. Speiskübel u. Stapel umfunktioniert.

Wilm: Menschenskind Bäänd, da kommen wir ganz schön ins Schwitzen! Aber is schon gut, denn die ganzen Wochen war doch nur Regen.

Bäänd: Ja, jetzt ein warmer Junitag und darum sind die andern alle im Heu, gut, dass wir beide Zeit haben und keinen dicken Kopp mehr vom Schützenfest. Ja, is schon gut, dass man uns Öhms hier noch hat. Die tüchtigen Mannsleute, wie Günnig Franz und Hermann, die fehlen uns jetzt, die sind ausgewandert nach Amerika, ja insgesamt sind es über 30 Schmedehausener, die nun in Amerika ihr Glück versuchen.

Wilm: Nicht nur die. Es fehlen uns auch die, die jetzt bei der Grevener Baumwollspinnerei malochen. Auf Dauer fehlen uns die Jungs auch in unserer Gemeinde, einige sind ja schon in die neuen erkswohnungen nach Greven gezogen. Ja, die Öhms werden immer weniger.

Bäänd:Und wer soll die Arbeit auf den Höfen dann noch machen? Der Bauer und die Bäuerin schaffen das doch gar nicht alles allein. Und dabei haben wir überhaupt erst die Hälfte des Landes hier in Schmedehausen kultiviert. Die andere Hälfte ist doch immer noch Heideland.

Wilm:Warte mal ab. Wenn das mit den Maschinen so weitergeht, dann können die Bauern bald am Tag viel mehr schaffen als bisher. Haste noch nicht gehört: Der Schulze Schleppinghoff in Freckenhorst hat sich doch eine Dampfdreschmaschine angeschafft, dass muss eine echtes Wunderding sein. Die schafft an einem Tag so viel wie bisher 60 normale Drescher mit Göpel und Gespannantrieb.

Bäänd:Aber die war doch bestimmt wahnsinnig teuer! Und wozu diese Maschine, wenn auf dem Acker doch kaum was wächst! Wir haben doch sowieso nicht genug Mist von unseren Viechern, um das ganze Land zu düngen. Du weißt ja, was der Ölkonom Albrecht Thaer gesagt hat: Tiere sind wie Maschinen anzusehen, welche die Fütterung in Mist vserwandeln. Nur wenn wir nicht haben, was wir vorne in die Viecherreinstopfen können, kann hinten auch nix rauskommen, nich mal Schiete.

Wilm: Aber wir haben doch jetzt seit neuestem den Guano „von den Inseln des großen Oceans, wir haben Knochenmehl zum Düngen. Und dann glaub ich fest daran, dass der Herr von Liebig bald mit der Entwicklung seines sogenannten Düngers fertig wird.

Bäänd:Ach das ist doch alles Quacksalberei.

Wilm: Ach Bäänd, Du lebst ja noch völlig hinterm Mond nach dem Motto:

Wat de Buer nich kennt, da frät he nich! Du liest doch immer die Landwirtschaftliche Zeitung. Hast Du denn dies nicht gelesen:

nimmt die Landwirtschaftliche Zeitung und liest vor:

Einige Anmerkungen über Justus von Liebigs neue Theorie von der Aufnahme der Pflanzen-Nahrung...

Bäänd. Jau! Ich glaub, ich muss mir meine Kraft auch erst mal löslich machen!

Nimmt sich seinen Flachmann aus der Tasche und trinkt sich einen kräftigen Schluck.

Prost! Auf meine Kräfte!

Wilm:Ja, da sorgst du ja wohl regelmäßig für. So´nn Mist, Ich habe meine Schaufel vergessen!

Wilm: Macht nix Bäänd, du kannst dich auf meine abstützen ! Ja, das sind schon stabile gute Schaufeln, die hat Averhaus im Ächterhook geschmiedet, die verkauft er auch auf den Telgter Markt. Ja, Qualität aus Schmedehausen !! Alles Gute kommt aus Schmedehausen !

Bäänd: Die Steine sind ja immer noch warm, Verdammich, ich glaub´s nicht !

lässt den Stein fallen !!

Wilm: die sind ja erst heute Morgen bei Schulze Jochmarings gebrannt worden. Gut, dass da ein Brennofen steht.

Bäänd: Haste schon gehört: Baumeister Crone hat die unterschiedliche Größe der Ziegel bemängelt. Wir sollen die Ziegel ab jetzt sortieren, damit die Fugen nicht so breit werden. Aber ansonsten war Crone bei der letzten Prüfung bestens zufrieden, weil die Bauern durchweg ihr bestes Eichenholz zur Verfügung gestellt haben, war gar nicht nötig war. Ja, für ihre eigene Kirche ist den Schmedehausenern nichts zu schade.

Änne kommt in Kleidung, als würde sie zur Visite gehen: schwarzer Rock, Brokatdirndlschürze, Hütchen, Häkelhandschuhe, Täschken

Bäänd u.Wilm murmeln untereinander

Ach, du lieber Gott ! Die hat uns gerade noch gefehlt, die Gaffeltange) Madam!

Änne : Gott helpe ju!

Bäand u.Wilm: (ohne Begeisterung) : Gott lohne!

Bäänd springt auf, zieht seine staubige Kappe vom Kopf, kniet sich vor Änne, streicht mit der Kappe über ihre Schuhe:

„Dir zu Ehren, uns zum Nutzen will ich dir die Füße putzen. Und ist das Trinkgeld noch so klein, unterm Taler darfs nicht sein.“

Änne: Nee, nee, Kiälken, da kannst de lange putzen, gleiw män nich, datt icke di Geld gebe. Meineeh, meinehh, warum macht ihr denn diese Maloche? Versteht ihr denn was von Mauern?

Wilm: Nee, dat nicht, aber wir können doch für den Maurermeister Vennemann vorbereiten. Der bekommt sowieso nur einen Hungerlohn, von dem er nicht leben und nicht sterben kann.

Änne: hochnäsig:Ja, habe ich schon gehört, dass er mächtig was für die Kirche übrig hat. Vielleicht will er einen besondern Platz im Himmel haben.

(inzwischen gemütlich Sitzbank vorbereiten, Gerüstbrett zwischen
Stapel Steine und Speisfass. Änne wischt mit ihrem Taschentuch das Brett für ihren Po ab und setzt sich auf dem ausgebreiteten Taschentuch. (affektiert)

Wilm: Hier, nimm meins für deine große Mäse.

Bäänd. holt Butterbrot und gekochte Eier heran, verschenkt großzügig an Änne und Wilm:

Hab genug Eier, nehmt män dreist. Ich habe genug. Den Tipp habe ich nämlich aus dem Wochenblatt: „Im November bringe man 1 ½ Fuß hoch frischen Pferdedünger in die Ställe und überdecke jenen mit etwas Stroh. Die nötige Wärme ist hierdurch hergestellt.“ Über dem Pferdedünger habe ich Bretter als Ruheplätze für die Hühner angebracht. Ihr glaubt nicht, was ich für eine legefreudige Hühnerschar habe.

Änne. Ihh, die sind noch von November?? schüttelt sich

Wilm holt Flachmann u. genehmigt sich erst mal einen, reicht weiter. Änne putzt mit ihrem Taschentuch erst mal gründlich, bevor sie angewidert einen winzigen Schluck nimmt. Dann trinkt sie begeistert
die halbe Flasche leer : gluck gluck...

Pause -

Wilm: habt ihr schon gehört, dass die Kirche jetzt noch höher gebaut werden soll, als wir eigentlich wollten ?

Änne+Bäänd: Warum das denn?

Wilm: Ja, die feinen Heerns aus Münster, die wissen alles besser, es würde nicht der Gotik entsprechen. Gotisch - ist hoch hinaus !

Bäänd. Oh, Herr, oh Herr. Wilm, dann musst du mir aber eines versprechen. -

Wilm. Watt denn?

Bäänd : nachdrücklich, flehend: Wenn ich dann da hoch oben vom Gerüst falle, und ich lieg da auf´n Grund, dann musst du mir die Hände aus den Taschen ziehen, damit das wie ein´n Arbeitsunfall aussieht !

Wilm: Wird gemacht, Meister !

lassen den Lacher erst mal ausklingen

alle müde und nachdenklich

Wilm: Und weil der Turm erst später drangebaut wird, kannst du auch gar nicht so tief fallen.

Bäänd:Und das Chor vor dem Altare soll noch etwas länger werden, damit irgendwann noch mal eine Sakristei angebaut werden kann.

Wilm: Aber, um noch mal auf Vennemann sprechen zu kommen,
nicht nur er, auch die anderen haben sich mächtig ins Zeug gelegt.
Zum Beispiel auch Maurermeister Stutenkemper, der die Zeichnungen gemacht hat. Und all die Schmedehausener Bauern, die Geld und Baumaterialen gespendet haben. Einige haben dafür sogar ein Darlehen aufgenommen. Und die nicht so viel spenden können, die helfen hier jetzt immer wieder als Handlanger.

Bäänd. Sag mal Änne, was hast Du denn gespendet?

Änne: Ich??, wovon ? ich bin doch nur eine arme Jungfrau. Ne, spenden nicht, aber jeden Morgen und jeden Abend habe ich Gott,
den Herrn, angefleht auf den Knien, mit brennendem Herzen, dass er uns den richtigen Pastor schickt, wenn wir die Kirche fertig haben.
Und ich habe mit wachen Augen alles beobachtet.

.

Wilm: (leise nickend und zum Publikum):

Ja, ja, mit wachenden Augen.Sie säen nicht, aber ernten tun sie doch

Pause -

während dessen spielt Wilm mit den Streichhölzern herum.

Änne: olle Spiellblage, das macht dir wohl Spaß, mit den Zündhölzern
herumzuspielen. Pass auf, dass Du heute nacht nicht ins Bett machst.

Wilm: Mein Bett, - da brauchst dir keine Sorgen zu machen. Das geht dich gar nichts an.

Bäänd: Ist ja schon schön, dass die Zündhölzer jetzt erfunden wurden. Obwohl, sie sind saugefährlich. So leicht entzündbar. Aber ein Fortschritt ist das schon. Was war das eine Sorge, immer Feuer aufpassen, damit das nicht ausging, und war es mal ausgegangen, dann mit dem Stövchen in die Nachbarschaft bei Eis und Schnee und um Glut zu fragen.

Wilm:Sicher, sicher, aber so ein Stövchen hat Oma immer noch gern unter ihrem Rock.

Bäänd: resolut : nimmt Latte und haut auf das Brett, dass sich alle erschrecken

Änne:Warum schlägst Du denn die arme Schnecke tot, war das denn notwendig?! Ist doch auch ein Geschöpf Gottes !

schüttelt mit dem Kopf

Bäänd. Ja, verdammt, ich konnte diese Hektik nicht mehr ertragen.

Lacher verklingen lassen

Ich hab hier noch einen Brief von Elting, den soll ich nachher noch zu
Austrup bringen. Ich lese ihn mal vor:

(den Brief im Original, wobei er besonders die Anrede betont „Hochwohlgeborener usw.“

Wilm: Da haben wir wohl die Richtigen losgeschickt: Elting, Jochmaring, Austrup, Gerstekamp und Farwick

zählt alle auf.

Bäänd: das hat wohl Eindruck beim Bischof gemacht, besonders als er den Opferwillen der Schmedehausener gesehen hat: Die hatten ja auch etwas in der Tasche: 4114 Reichstaler.

Wilm: und 15 Silbergroschen ! Und wie weit die kollektiert haben, Kann´s doch bald nicht begreifen, sogar bis Ahaus. Da mussten die doch sogar übernachten.

Bäänd: Sicher doch, und bis nach Beckum und Lüdinghausen. Einige sind ja auch in die Verwandtschaft gegangen. Zum Teil haben unsere Bauern doch ihre Frauen da her. Ja, tüchtige Frauen, das kann man wohl sagen.

Änne: Alles tüchtige Leute, wie hat ein Schmedehausener mal gedichtet:

„Bi Hüöwelig dao fang ick an,
Kämper is en Timmermann,
Rautland, de wouhnt up de Floot,
de sammelt den Dünger in sienen Hoot.
Austrup häw de glatte Frau
Bettm seine is iäbensau.
Foursthouwe baut met den sülvernen Plog.
Baumhove häff immer Tied genog,
Brockötter, dat olle Gewitter,
spiält de Vigeline bi´n goud Glas Bitter..........“

Wilm: abschätzig, spöttisch, mit Blick auf Änne:

So watt, datt kann se! Gedichte aufsagen, Sonst kannste zu nichts gebrauchen.

Änne: hört über diese Kränkung hinweg:

Wenn man bedenkt, was wir doch geopfert haben!

Bäänd: Jau, jau! Und dann müssen wir für den Vicar noch eine Vicarie bauen mit einem Stück Garten dazu.

Änne : (eifrig):Ja, und ich koch dann für ihn und mach ihm den Haushalt ...

Wilm: (leise für sich): Ja, ja und für die Kommunikation sorgen.
ja, ja ..de arme Kerl, döt mi nu schon leed !

Änne: weinerlich:

Das ist gar nicht nett, was du da sagst. Wie gerne wäre ich mit Helmigs Jopp inne Werkswohnung nach Greven gegangen. Ich hatte mir das so schön vorgestellt: ein Häuschen mit Garten und dann die muntere Kinderschar... Nee, nee... und dann nimmt er sich eine fremde Frau aus Greven.

Wilm: Is schon richtig geworden, dass die Kirche neben die Schule kommt, die Schenkung des Grundstücks durch Schulze Elting hat das möglich gemacht.

Bäänd:Das war schon sehr edel von Schulze Elting. Ja, guck mal hier, was die Versammlung deutscher Land- und Forstwirthe zu Cleve dazu gesagt hast:

„Der große Gutsbesitzer bedarf vieler Menschen, seinen Boden fruchtbar zu machen, er sondere nur wenig ab, um z.B. durch Stiftung für Kirche und Schule Menschen glücklich zu machen, dann kommt diese Harmonie zwischen Acker- und Menschenbau. Dann leben wir froh und dann schreibt man einmal auf unserem Grab: “ Er hat gelebt um andere glücklich zu machen, er ist gestorben, um selbst glücklich zu sein. Sehr bald wird der Anblick der fertigen Kirche die Gläubigen zur Freude und Bewunderung hinreißen, “.

Wilm :Wenn wir eine eigene Kirche haben, dann könnten wir doch auch einen Kirchenchor gründen:

Änne:begeistert: Dann täte ich doch das Solo singen, ach wär das schön.

Wilm: Du glaubst doch nicht, das Frauenslüe in den Chor eintreten können, das wär ja noch schöner. Und wenn Solo, dann bin ich doch dafür der richtige Mann, sollt mal sehen, wenn mein Solo durch die Kirche schallt, da kommen allen die Tränen.

Bäänd:Unsere Kirche haben wir jetzt bald fertig, und wenn die Bahnstrecke Münster - Osnabrück gebaut wird, dann erhält Schmedehausen ja vielleicht auch noch seinen Bahnhof, so wie Greven seit 4 Jahren einen hat. - Aber alles dauert seine Zeit....

Wilm: Es war doch schon 1790, als der Kaplan Beckmann aus Greven eine eigene Vikarie in Schmedehausen wollte. Er hat sogar 180 Taler gespendet. Das Geld haben wir übrigens nie wiedergesehen, das ist nach Salzbergen gegangen. Schweinerei. Und keiner von den hohen Herrschaften beim Genaralvikariat kann uns erklären, warum.

Bäänd: Ja, der Kpl. Beckmann hatte damals schon eingesehen, dass der Kirchweg zu weit ist. Und deswegen bekommen die Bauern hier ja nicht einmal mehr ausreichend Knechte und Mägde und müssen zwangsweise schon evangelische nehmen.

Änne: (empört) Evangelische !!!! - Mein Jott! Ja, aber die Evangelsken in Ladbergen, die haben ihre Kirche schon längst fertig, seit 4 Jahren.

Wilm: Ja nun , jetzt sind wir doch auch so weit. - Aber einfach war das nicht. Erst wollte der Pfarrer Steenberg aus Greven nicht sein Einverständnis geben. Und der wollte gar nicht, dass sein Kaplan nach
Schmedehausen geht. Er hätte dann keinen Kontakt mehr mit seinen
Konfratres und könne sich nicht weiterbilden.

Änne: Für seine Weiterbildung hätte ich wohl gesorgt !

Bäänd: hinter vorgehaltener Hand: Dat kann ik mi denken !

Wilm : Ja, und dann hatte er noch Angst, dass ein Frühgottesdienst in
Schmedehausen die Gläubigen verführen würde, die lange Zeit des
heiligen Sonntags mit Saufen, Spielen und sogar mit Wilddieberei
zu verbringen.

Bäänd: kopfschüttelnd „ja Sorgen haben die“

Änne: kopfschüttelnd: Tss, tss,

Wilm: Da kannste doch mal sehen, wie weltfremd der Pastor Steenberg ist. An Sonn- und Feiertagen treffen sich die Schmedehausener doch jetzt auch auf dem Marktplatz und dann gehen sie gemeinsam zum Frühschoppen nach Hübers oder Becks, auf dem Weg durch die Kronerheide kommen sie bei Wilm Bönstrup vorbei, da müssen sie das Altbier probieren und dann, wenn die fröhlichen Zecher endlich in Schmedehausen angekommen
sind, gehen sie auf die Tümlerschen Kegelbahn. Dann wird´s aber höchste Zeit, denn die Sonne geht schon unter und die armen Frauen, sind längst schon beim Melken und Füttern. So sieht das doch aus !

Bäänd. Du hast recht. Hier steht im Wochenblatt: „Man glaube ja nicht, dass man durch Branntwein die Leute mehr zur Arbeit anhält und auf die Dauer tätiger macht, vielmehr werden sie zudring-
licher, reizbarer und erlauben sich Frechheiten und verlieren so allen Respekt.“

Wilm: Bald ist ja unsere Kirche fertig, dann wird alles besser. Und außerdem sollen ja Taufen, Hochzeiten und Beerdigungen weiter
in Greven stattfinden. - hab ich gehört.

Änne: Nu aber los, ihr Beiden, jetzt habt ihr euch lange genug ausgeruht, sonst wird die Kirche nicht zu Maria Himmelfahrt fertig.
Eigentlich müsste die Kirche doch „Maria Himmelfahrt“ heißen,
oder was meint ihr?

Bäänd: Nee, nee, lass uns ruhig bei den Schutzengeln bleiben, die können wir in Schmedehausen wohl gebrauchen. Die Evangelsken wollen nix von Engeln wissen, sie sagen dass das Märchen sind. Und gerade deshalb wollen wir eine Schutzengelkirche. Wir halten unseren End fest ! Basta !

Änne. Ja, ja , ich mein ja nur.

schmeisst sich in die Brust

Mein, Jott, mein Jott, Da könnt ihr mal sehen, was eifriges Beten und Tun bewirkt.Jetzt haben wirs doch erreicht !!

geht affektiert von dannen und die Beiden Handlanger machen noch

ne lange Nase

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