Greven
Heavy-Metal im Hinterhof

Montag, 25.07.2011, 00:07 Uhr

Greven - Kreischende Gitarren und krachende Drums, das sind die Sounds, die die Mitglieder von Emsboom bevorzugen. Und beim diesjährigen „Backyard Festival“ im Hinterhof des GBS Kulturzentrums, werden sie diese Vorliebe ausleben können. Denn im Gegensatz zum Vorjahr hat man bei der Bandauswahl auf eine deutlich härtere Gangart gesetzt. „Wir sind da alle sehr froh drüber“, bestätigt Emsboom-Mitglied Marlene Van Den Bos: „das ist wirklich Emsboom.“ Unterstützt werden die ehrenamtlich arbeitenden Jugendlichen durch die Karderie, die städtische Musikschule, Greven Marketing, das Jugendamt und die Lebenshilfe. Diese greifen nicht nur finanziell unter die Arme, sondern helfen auch in Fragen der Logistik und waren zudem an der Bandauswahl beteiligt. Hier habe man „Bands auf die man stolz sein kann“ verpflichtet, bekräftigt Georg Dodt von der Karderie. So erreichten die Headliner „Poisonblack“ in ihrem Heimatland Finnland Platz zwei der Albumcharts und seien auch bei uns keine Unbekannten mehr. Zudem geben sie dieses Jahr nur wenige Konzerte, weshalb man sehr stolz darauf sei, dass eines davon in Greven stattfinden wird. Die Co-Headliner „Sister Sin“ aus Schweden stechen derweil durch ihre Frontfrau hervor. Im Bereich der Rockmusik sei das eher selten. Erfreut sei man auch darüber, dass das Festival nach einem Jahr schon überregional bekannt geworden ist. Dies zeige sich durch die hohe Ticketnachfrage und Bandbewerbungen aus allen Ecken Deutschlands. Die Metalcore Band „Rising Anger“ zum Beispiel stammt aus Wiesbaden und schaffte es beim „School Jam“ Wettbewerb unter die ersten drei Plätze. Doch sei es auch wichtig Bands aus Greven dabei zu haben, betont Musikschulleiter Wolfgang Bernhardt. Dabei weist er auf „Greems“ und „The Blue Fires“ hin, die bereits letztes Jahr das Publikum überzeugen konnten.

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