Fördermittel für die Ortsmitte?
Integriertes Handlungskonzept soll Ideen bündeln / Bürgerbeteiligung im Frühjahr

Reckenfeld -

Die Ortsmitte soll und darf ihr Gesicht verändern. Wie es dort künftig aussehen könnte, welche Nutzungen vorstellbar sind und was dem Ortskern gut „zu Gesicht“ stehen würde – das sind Fragen, die in den kommenden Wochen und Monaten geklärt werden sollen. Die Antworten sollen in ein „integriertes Handlungskonzept“ einfließen. Die Planungsarbeiten für dieses Konzept sind inzwischen vergeben: Das Büro Wolters & Partner hat den Zuschlag erhalten (WN berichteten).

Dienstag, 22.11.2011, 22:11 Uhr

„Wir wollen Anfang Dezember in die Detailplanung einsteigen“, berichtet Ulrike Penselin , Projektbeauftragte für Reckenfeld 2020. Die fachliche Vorarbeit soll Klarheit über den Zeitplan und wohl auch die grobe Stoßrichtung eines solchen Konzeptes bringen. Der Marktplatz, der marktnahe Bereich der Bahnhofstraße und wohl vor allem der Bereich der ehemaligen Hauptschule sollen die Planer von Wolters & Partner unter die Lupe nehmen. Wie kann das Areal genutzt werden, welche Bebauung passt zur Ortsmitte , welche gestalterischen Mittel könnte eine Aufwertung der Ortsmitte flankieren? Diesen und weiteren Fragen soll in dem Konzept auf den Grund gegangen werden.

„Das Sportgelände bleibt außen vor“, stellt die Projektbeauftragte klar. Zwar sei in dem Bereich langfristig Wohnbebauung angedacht. „Es ist aber völlig offen, wann genug Geld da ist, um die Sportflächen zu verlagern.“

Somit beliebt es zunächst bei der engeren Ortsmitte, für diesen Bereich sollen Wolters & Partner neue Ideen entwickeln, aber auch bereits erarbeitete Anregungen einarbeiten. „Es ist ja manchmal ganz gut, wenn jemand von außen drauf guckt – und nicht immer nur durch die Brille schaut, die wir aufhaben“, hofft Ulrike Penselin auf wertvolle planerische Impulse.

Die Bevölkerung soll selbstredend auch Gelegenheit erhalten, Ideen, Anregungen und Sorgen zu artikulieren. „Es wird sicher eine große öffentliche Präsentation geben.“ Weitere kleinere Abstimmungstermine sind mit Nutzergruppen geplant, die von der Überplanung der Ortsmitte betroffen sind. Der Beteiligungsprozess ist für das kommende Frühjahr angedacht.

Für die nun vergebenen Planungsarbeiten sind 20 000 Euro veranschlagt. Das Integrierte Handlungskonzept ist – ähnlich wie in Grevens Innenstadt – Voraussetzung für einen Antrag auf Fördermittel aus dem Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, gleichwohl keine Garantie, dass diese auch fließen.

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