Das kirchliche Leben geprägt
Günter Webert verstarb am zweiten Weihnachtstag

Reckenfeld -

Er war ein tiefgläubiger Mensch, der sich in seiner Kirchengemeinde, im sozialen Bereich und in der Lokalpolitik stark engagierte. Am zweiten Weihnachtstag verstarb Günter Webert im Alter von 74 Jahren nach langer Krankheit. Er hinterlässt drei Kinder.

Donnerstag, 29.12.2011, 22:12 Uhr

1937 wurde Webert in Dortmund geboren. Sein Diakonexamen legte er 1964 ab. Nach seinem Zivildienst kümmerte er sich als Erzieher um schwer erziehbare Kinder. Später wurde er stellvertretender Heimleiter im Johannes-Busch-Haus in Münster . Dann begann er ein Lehramtsstudium mit dem Hauptfach evangelische Religion in Münster. 1975 legte er sein Examen ab, ein Jahr später machte er sein Diplom. Ab 1976 war er als Religionslehrer in Münster und Telgte, ab 1982 am Emsland-Gymnasium in Rheine tätig. 2001 ging er in Pension. Seit 1979 wohnte Webert in Reckenfeld und engagierte sich in der evangelischen Gemeinde. Lange Jahre hat er das kirchliche Leben im Ortsteil maßgeblich mitgeprägt. Er war Laienprediger, Presbyter, Mitglied im Hausvorstand des Matthias-Claudius-Hauses und war einer der Mitbegründer der Arbeitsbrücke. Als Dank für sein langjähriges Engagement in Kirche und Diakonie wurde ihm 2008 das Kronenkreuz in Gold verliehen.

20 Jahre lang schlichtete er Streitigkeiten als Schiedsmann. Von 1994 bis zum Jahr 2009 war er Ratsherr für die SPD, von 2001 bis 2004 Vorsitzender der Fraktion.

Auch jenseits von Ämtern und Funktionen haben ihn die Bürger als liebenswürdigen Menschen mit stets offenem Ohr für ihre Freuden und Nöte geschätzt.

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