Quo vadis Ortsmitte?
Vorbereitungen für die Beteiligung der Bürger laufen auf Hochtouren

Reckenfed -

Öffentlich sichtbar ist noch nichts, doch das von der Verwaltung beauftragte Planungsbüro „Wolters Partner“ arbeitet schon intensiv an der Bestandsaufnahme für das „Integrierte Handlungskonzept Ortsmitte Reckenfeld“. Gemeinsam mit den Projektverantwortlichen in der Verwaltung wird außerdem ein Konzept entwickelt, wie möglichst viele Bürger in die Diskussionen einbezogen werden können. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

Freitag, 20.01.2012, 17:01 Uhr

Bis zu den Sommerferien soll das Handlungskonzept erarbeitet und von den politischen Gremien bis hin zum Rat beschlossen sein. Das ist erforderlich, um die notwendigen Fördermittel noch in diesem Jahr beantragen zu können.

„Ich bin froh, dass uns das Büro Wolters Partner bei diesem Prozess begleitet. Wir werden von den Erfahrungen dieses Büros mit den Städtebauförderprogrammen profitieren und sicher ein hochwertiges Konzept erarbeiten können“, freut sich Bürgermeister Peter Vennemeyer .

Projektleiterin Ulrike Penselin erläutert weitere Einzelheiten: Für die Steuerung des Diskussionsprozesses wird zunächst ein „Lenkungskreis“ gebildet. Der Lenkungskreis begleitet den gesamten Prozess und plant die einzelnen Schritte. Abschließende Entscheidungen darüber, wie die Ortsmitte zukünftig gestaltet werden soll, werden hier aber nicht getroffen. Das Gremium ist auf eine überschaubare Personenzahl von rund 20 Teilnehmern begrenzt, es tagt nicht öffentlich. In ihm sind Verwaltung, Politik, Interessensvertretungen (etwa der Seniorenbeirat und die Kultur- und Sporttreibenden Vereine) und von den Planungen direkt betroffene Organisationen (zum Beispiel der SC Reckenfeld ) mit je einem Vertreter repräsentiert. „Diese Rahmenbedingungen haben sich bei anderen Projekten, zum Beispiel auch beim Integrierten Handlungskonzept Innenstadt, hervorragend bewährt“, ist Penselin vom Erfolg überzeugt. Anfang Februar wird der Lenkungskreis erstmals tagen und anschließend die weiteren Planungen bekannt geben.

Der Lenkungskreis wird ergänzt durch öffentliche Beteiligungsveranstaltungen, bei denen sich interessierte Bürger informieren, ihre Ideen einbringen und diskutieren können. Aktuelle Zwischenergebnisse werden außerdem in der Presse und im Internet veröffentlicht.

„Ich hoffe, dass wir wie bei den Diskussionen zum Integrierten Handlungskonzept für die Innenstadt ein kreatives, zukunftsweisendes und realistisches Konzept auf die Beine stellen und damit die Bezirksregierung und das zuständige Ministerium überzeugen“, wünscht sich Bürgermeister Peter Vennemeyer. Er appelliert an alle Beteiligten, sich auf dieses gemeinsame Ziel zu konzentrieren.

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