Reckenfeld 2020
Ein Katalog voller Wünsche

Reckenfeld -

Begonnen hatte es am 20. November 2009 mit der ersten Stadtteilkonferenz. Sie war der Vorläufer der Auftaktveranstaltung am 16. Januar 2010. Es folgte am 28. April 2010 ein einstimmiger Beschluss des Bezirksausschusses Reckenfeld zur Erarbeitung eines „Integrierten Handlungskonzeptes Ortsmitte Reckenfeld“, die zweite Stadtteilkonferenz am 11. September 2010, die Informationsveranstaltung für Einzelhändler am 2. Mai 2011, ein weiterer einstimmiger Beschluss des Bezirksausschusses über inhaltliche Schwerpunkte und Abgrenzung des IHK und am 7. Februar 2012 der Lenkungskreis zum IHK Ortsmitte Reckenfeld. Soweit die Vorgeschichte.

Donnerstag, 15.03.2012, 17:03 Uhr

Reckenfeld 2020 : Ein Katalog voller Wünsche
Unser Bild zeigt die futuristische Vorstellung des Büros Sabrowski zur Gestaltung des Schul- und Sportgeländes Foto: Peter Beckmann

Nun folgte in der vergangenen Woche eine Einladung der Verwaltung zur „Planungswerkstatt“ unter dem Titel „Unsere Ortsmitte – ein Platz zum Wohlfühlen mit Zukunft“ (die WN berichtete). Gegliedert war die Veranstaltung, um unter Berücksichtigung vieler Anregungen und Wünsche der Tagungsteilnehmer, in die Themenbereiche Bestandsaufnahme, Anregungen für die Entwicklung der Ortsmitte und Potenziale und Schwächen der Ortsmitte aufzuzeigen sowie eine Zieldarstellung zu entwickeln. Dabei ging es unter anderem ohne kurzfristigen Handlungsbedarf, um die freien Einzelhandelsflächen Edeka , Marktplatz, nördlich der Steinfurter- und der Bahnhofstraße , ferner westlich der Emsdettener Landstraße, des Kirchengeländes, des Pfarrheims und der Sportflächen. Als Bereiche mit Handlungsbedarf wurden aufgezeigt: Marktplatz, Kirchplatz, Parkplatz, Bahnhofstraße, Grundstück ehemaliges Café Schulz, Schulgelände- und Gebäude. Erwähnt wurde auch eine anderweitige Nutzung der Sportflächen in der Ortsmitte im Zusammenhang mit einer Gestaltung der Schulfläche und des ehemaligen Grundstücks Café Schulz. Hierzu hat das Architekturbüro Sabrowski einen sehr futuristischen Plan entwickelt. Nun wissen Verwaltung und das Architekturbüro Sabrowski sowie der Lenkungskreis und der Bezirksausschuss , dass die genannten Ziele nicht übers Knie gebrochen werden können. Zunächst einmal dienen die bisherigen Zusammenkünfte der Einordnung in einen Gesamtprozess. Dadurch sollen Anregungen für die Entwicklung der Ortsmitte und ein gemeinsames zukunftsfähiges, realistisches Konzept entwickelt werden. Mit Hilfe der Ergebnisse der Planungswerkstatt, der Erarbeitungen von Planungsvarianten des Büro Wolter Partner und der Beratung des IHK in den politischen Gremien, sollen bis zum Sommer dieses Jahres ein Integriertes Handlungskonzept erstellt und Städtebauförderungsgelder beantragt werden.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/681856?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F698703%2F698704%2F
Poller schützen bald den Domplatz
Der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer (l.) und Norbert Vechtel (Ordnungsamt) vor der längsten Sperranlage in der City an der Loerstraße. Bis 2021 sollen alle relevanten Innenstadt-Zufahrten mit Überfahrschutzpollern ausgestattet sein.
Nachrichten-Ticker