Abschlussveranstaltung
„Reckenfeld 2020“ im Endspurt

Reckenfeld -

Bei der Abschlussveranstaltung des Projekts „Reckenfeld 2020“ zog Mitinitiatorin Ulrike Penselin von der Stadtverwaltung ein Resümee aus zweieinhalb Jahren voller Ideen, Vorschläge und Diskussionen.

Sonntag, 03.06.2012, 14:06 Uhr

Abschlussveranstaltung : „Reckenfeld 2020“ im Endspurt
Zur Hälfte besetzt waren die Plätze im Saal des „Deutschen Hauses“ bei der Abschlussveranstaltung für das Projekt „Reckenfeld 2020“. Das kleine Foto zeigt (von links) Bürgermeister Peter Vennemeyer, Stadtplaner Christian Jakob und den Reckenfelder Planer Frank Sabrowski. Foto: Roland Böckmann

Das Studium ist vorbei, jetzt kommt die Reifeprüfung mit abschließendem Zeugnis am Ende eines langen Wegs. Er begann am 16. Januar 2010, als die Stadtverwaltung mit einer Bürgerversammlung in der Walgenbach-Sporthalle vor einem großen und erwartungsvollen Auditorium das Projekt „ Reckenfeld 2020“ startete. Bei diesem Treffen wurde mit der Gründung vieler Arbeitsgruppen die Basis für die weitere Arbeit gelegt. Dabei scheint das Interesse der Bürger etwas erlahmt zu sein, denn bei der Abschlussveranstaltung am Freitag war der Saal des Deutschen Hauses nur zur Hälfte gefüllt. In Bezug auf den Informationswert war das bedauerlich, ging es doch um die künftige Gestaltung der Walgenbachgemeinde und hier speziell um die Ortsmitte.

Inzwischen wurden Gutachten eingeholt, das Unternehmen Wolters Partner um eine planerische Gestaltung gebeten und die Arbeitsgruppe „Initiative Reckenfeld“ hat eigene Vorstellungen beigesteuert.

In einem Resümee ging Ulrike Penselin als eine der Initiatoren des Projekts auf die Ergebnisse der Workshops, der Lenkungsgruppe, der Arbeitsgruppen und der Privatinitiativen ein, die alle das Ziel verfolgten, den derzeitigen Dorfplatz und das Gebiet um die alte Schule zu einem einheitlichen Zentrum zu verbinden. Zusätzliche Handlungsfelder sind nach den Vorstellungen von Wolters Partner der Edeka-Parkplatz, eine Wegeverbindung entlang des Walgenbachs und eine Verbesserung der Aufenthaltsqualität. Auch müsse das Angebot an Stellflächen dem tatsächlichen Bedarf angeglichen werden. Kritisch merkte das Planungsbüro das Gesamtbild mancher Gebäude an und empfahl ein größeres Privatengagement. Zu Letzterem bemerkte Bürgermeister Peter Vennemeyer : „Oberste Priorität hat vor allem im Hinblick auf notwendige Fördergelder die Beteiligung privater Initiativen, die mindestens 20 Prozent der Gesamtkosten betragen muss.“

Für die gegenwärtigen Pläne gab es nicht nur Zustimmung. So bemängelte Andrew Termöllen als Vorsitzender des SCR die Nichtbeachtung des Sportgeländes in der Ortsmitte. „Die Verwirklichung der Pläne ohne Einbeziehung des Sportgeländes wäre eine Katastrophe“, sagte er. Bürgermeister Vennemeyer empfahl dagegen, das Sportgelände noch nicht zu berücksichtigen, da daran die Bewilligung der Fördergelder scheitern könnte. Sodann empfahl Ludger Mussenbrock, vor Einreichen der Pläne, diese erst in einer Stadtteilkonferenz zu begutachten. Wolfgang Klaus erinnerte daran, auch die Pläne der „Initiative Reckenfeld“ zu berücksichtigen. Und Ernst Reiling brachte die alten Hornemann-Pläne als Ideengeber wieder ins Spiel.

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