Die Stadt muss sparen
„Ein harter Konsolidierungskurs“

Greven -

Im privaten Haushalt ist es nicht anders als bei einer Kommune: Wenn das Geld nicht reicht, muss gespart werden oder es muss mehr hereinkommen. In der Stadtkasse klafft schon seit Längerem ein großes Loch. Doch es gibt das ehrgeizige Ziel im Rahmen eines Haushaltssicherungskonzeptes, bis 2021 einen ausgeglichenen Haushalt zu haben. Und deshalb hat die Stadt Letzteres schon mal in die Wege geleitet. Einige Gebühren und Steuern, zum Beispiel die Gewerbesteuer und die Grundsteuer A und B, wurden erhöht. Jetzt geht es daran, auch zu sparen. „Das wird ein harter Konsolidierungskurs“, erklärte Kämmerer Wolfgang Beckermann.

Donnerstag, 21.06.2012, 18:06 Uhr

Die Stadt muss sparen : „Ein harter Konsolidierungskurs“
Sechs Millionen Euro fehlen der Stadt aktuell für einen ausgeglichenen Haushalt. Plan ist aber, einen solchen Ausgleich bis zum Jahr 2021 erreichen zu können Foto: Kati Molin

Wie der aussehen soll, wie also die Rahmenbedingungen für den Haushalt so gehalten werden können, dass auch weiterhin ein Haushaltssicherungskonzept gefahren werden kann, ist im so genannten Haushaltsbegleitbeschluss aufgelistet. Über den Stand der Dinge wurden die Lokal-Politiker während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwochabend informiert. In drei Bereichen wird Potenzial für Einsparungen gesehen: Beim Personalaufwand, bei den Sach- und Dienstleistungen und bei den Gesellschaften, an denen die Stadt beteiligt ist.

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