„Etwas ganz Besonderes“
Kindertagesstätte „Il Nido“ in der Wöste feierlich eröffnet

Greven -

Nicht nur die Kinder des „Il Nido“, sondern auch die Bauverantwortlichen, die Vertreter der Stadt und die Träger der neuen Kindertagesstätte in der Wöste fühlen sich in dem Neubau wohl. Zufrieden blickte man am Sonntag bei der feierlichen Eröffnung gemeinsam in das weite Rund der „Piazza“, dem Mittelpunkt des Rundbaus.

Montag, 29.10.2012, 17:10 Uhr

„Etwas ganz Besonderes“ : Kindertagesstätte „Il Nido“ in der Wöste feierlich eröffnet
Investoren, Bauherren und die Nutzer weihten den Kindergarten am Wochenende offiziell ein. Der Betrieb läuft schon seit dem Spätsommer, die Auslastung liegt bei 90 Prozent. Foto: fni

15 Monate Planen, Rechnen und Bauen fanden ihren Abschluss. „Hier ist mehr passiert als nur Vertragserfüllung, hier gab es eine echte, vertrauensvolle Kooperation“, lobte der Chef der evangelischen Jugendhilfe Gerd Dworok . Nur so gelang es, den – wie Bürgermeister Peter Vennemeyer ( SPD ) es nannte – „sportlichen Zeitplan“ einzuhalten, so dass Ende August die ersten Kinder ihre neue Betreuungsheimat bevölkern konnten. „Zunächst hatten wir mit einer Belegung im ersten Jahr von vielleicht 70 Prozent gerechnet, jetzt sind wir bei weit über 90 Prozent“, erläuterte Vennemeyer. Viele Redner freuten sich über das vielfältige Angebot der Tagesstätte, deren Ausrichtung die so genannte „Reggio-Pädagogik“ bestimmt, bei der sich die Kinder in größtmöglicher Offenheit selbst entfalten und verwirklichen sollen. Lore Hausschild (Grüne), Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, resümierte: „Dieser Kindergarten ist etwas ganz Besonderes“. Vor allem die bauliche Gestaltung als großer Kreis stoße bei ihr auf Zustimmung: „Hier wird sowohl Geborgenheit als auch Aktivität vermittelt.“ Architekt Paul Welp verwies auf die Herausforderungen, ein Gebäude als „Nest“ zu errichten, Investor Gerold Merker referierte über die energetischen Besonderheiten des Hauses, etwa der Photovoltaikanlage auf dem Dach. „Hier gibt es kleine Energiebündel, die wir in eine passende Energiehülle gepackt haben“, scherzte Merker. Nach den Festreden erfolgte die Schlüsselübergabe, die Erzieherinnen Sophy Brüning und Marietta Puder empfingen den Schlüssel aus den Händen der Investoren. Anschließend begab sich die Festgesellschaft auf den Spielplatz der Kita, wo symbolträchtig ein Baum gepflanzt wurde. Nach einem ökonomischen Gottesdienst folgte ein bunter Spielnachmittag.

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