„Jetzt aber endlich . . .“
VdK zum Pflaster auf dem Kirchplatz

Reckenfeld -

Der Vorstand des Reckenfelder Sozialverbandes VdK kritisiert den politischen Umgang mit seinem Antrag zur Verbesserung der Pflasterung auf dem Ortsmitteplatz. Die Mitgliederversammlung des VdK hatte den Vorstand im Frühjahr einstimmig beauftragt, einen entsprechenden Antrag zur Verbesserung der Pflasterung an die politischen Gremien zu richten, um den Senioren und Gehbehinderten ein gefahrloses Begehen dieser Fläche zu ermöglichen. „Dieser Antrag wurde von der städtischen Verwaltung zunächst jedoch nicht bearbeitet“, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes. Auf Nachfrage des VdK-Vorsitzenden Ulrich Stratmann habe der Bürgermeister erklärt, dass im Rathaus keine personellen Kapazitäten frei seien. In der Sitzung des Bezirksausschusses Reckenfeld am 11. September habe die CDU Reckenfeld beantragt, dieses Thema in der Sitzung nicht zu behandeln.

Montag, 22.10.2012, 17:10 Uhr

„Jetzt aber endlich . . .“ : VdK zum Pflaster auf dem Kirchplatz
Eine Gefahrenstelle für gehbehinderte Mitbürger ist das Pflaster nach VdK-Einschätzung. Foto: oh

Nun steht der Antrag heute erneut auf der Tagesordnung des Bezirksausschusses. Der Bürgermeister schlage aber jetzt vor, diesen Antrag wegen fehlender Haushaltsmittel zurückzustellen. Hierfür würden Kosten in Höhe von circa 35 000 Euro veranschlagt. Der VdK-Vorstand betont in seiner Mitteilung, „dass nicht nur die Mitglieder des VdK , sondern auch viele weitere Reckenfelder Bürger jetzt aber endlich eine positive Entscheidung der Politik erwarten“. Ulrich Stratmann appelliert: „Die Gefahrenstelle für unsere gehbehinderten Mitbürger muss endlich beseitigt werden. Diese müssen die anliegenden Geschäfte gefahrlos erreichen können.“

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