Szenario für die Ortsmitte vorgestellt / Kunstrasenplatz am Wittlerdamm
Sport und Kultur: Eine Halle für alle

Reckenfeld -

Nein – Bürgerhaus soll es nicht heißen. Das Kind wird einen anderen Namen tragen. Offiziell ist von einer „Ertüchtigung als Mehrzweckhalle“ die Rede. Aber inhaltlich kommt das Szenario, das Stadt und SCR erarbeitet haben, dem sehr nahe, was die WN in der vergangenen Woche berichtet hatten.

Mittwoch, 24.10.2012, 17:02 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.10.2012, 17:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 24.10.2012, 17:02 Uhr
Szenario für die Ortsmitte vorgestellt / Kunstrasenplatz am Wittlerdamm : Sport und Kultur: Eine Halle für alle
Die Turnhalle soll zur Mehrzweckhalle umgebaut werden. Foto: rbö

Bürgermeister Peter Vennemeyer konkretisierte das Vorhaben nun im Bezirksausschuss. Man strebe die Verlagerung der Sportplätze aus der Ortsmitte an den Wittlerdamm an. Turnhalle und Vereinsheim sollen jedoch erhalten bleiben. „Der Neubau einer Sporthalle ist nicht finanzierbar“, stellte Vennemeyer klar. Daher wolle man die bestehende Halle zu einer Mehrzweckhalle umbauen und das Vereinsheim so umnutzen, dass sie weiter für sportliche Zwecke, aber auch für kulturelle Veranstaltungen nutzbar sind. Proben des Reckenfelder Blasorchesters, Tanzgruppen, Jugendarbeit – die Aufzählung des Bürgermeisters deutete die Richtung an. Die Hauptschule würde nach diesem Szenario abgerissen, betonte Vennemeyer, das Schul- und Sportplatzareal zum Wohngebiet ausgewiesen. Dies sicherte der Ausschuss am Dienstag bereits mit einer entsprechenden Änderung des Flächennutzungsplanes ab. Dafür werden am Moorweg und am Jägerweg entsprechende Flächen aufgegeben. Am Wittlerdamm soll der SCR einen Rasen- und einen Kunstrasenplatz erhalten, zudem eine neues Vereinsheim. Die Stadt erwarte vom SCR jedoch „einen erheblichen Beitrag in Form von Eigenleistungen“, betonte Vennemeyer. Entsprechende Signale in diese Richtung gebe es bereits. Der Verwaltungschef erwartet sich von der aufgezeigten Entwicklung „eine städtebauliche Aufwertung der Ortsmitte“. Dieses Szenario eröffne Möglichkeiten für Kulturschaffende und verbessere zugleich die Sportinfrastruktur im Ort, denn der SCR erhalte am Wittlerdamm „eine Anlage, die kaum noch Wünsche offen lässt“. Die Sportgebäude in der Ortsmitte würden kein Jugendheim und kein Bürgerhaus, sagte Vennemeyer. Um den Betrieb könne sich ein Verein kümmern. Der Bürgerverein sei erster Ansprechpartner.

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