Kultinitiative stellt Kalender für 2013 vor
Symbiose von Kunst und Rockmusik

Greven -

Er ist nicht nur schön anzuschauen, sondern auch ein echter Geheimtipp unter Anlageexperten. Am Dienstag machte Albert Sahle den Tipp nun öffentlich – der Run, der auf die Beat-Club-Kalander einsetzten dürfte, wird wohl dazu führen, dass nicht alle Interessenten einen abbekommen. „Wer 20 Euro investiert, tut damit nicht nur dem Beat-Club etwas Gutes, sondern kann auch gewiss sein, dass der Kalender in zehn Jahren, wenn er bei Sotheby’s versteigert wird, ein paar Millionen einbringt“, strahlte Sahle bei der Vorstellung des Kalenders Zuversicht aus. Das wäre keine schlechte Rendite.

Mittwoch, 12.12.2012, 16:12 Uhr

Kultinitiative stellt Kalender für 2013 vor : Symbiose von Kunst und Rockmusik
Albert Sahle mit einem seiner Lieblingsmotive: The Who und ihr Song „Pictures of Lilly“ finden sich in Egon Schieles „Frau mit grünen Strümpfen“ wieder. Foto: oh

Selbst wenn es nicht so kommen sollte, dürfte sich der Kauf lohnen. Vor allem wer ein Herz für Kunst und Rockmusik hat, wird auf seine Kosten kommen. Denn in jedem Kalenderblatt wurden die Abbilder einiger der größten Rockstars der 60er und 70er Jahre mit klassischen Werken berühmter Maler verschmolzen. Die Ideen stammen jeweils von Sahle höchst selbst, Agara Schymocha setzte diese dann in mühevoller und kunstvoller Arbeit am Computer um. Die Rockstar-Fotos wurden zunächst dem Bild- und Farbstil der klassischen werke angepasst, anschließend fand die Montage statt. „Sex, Drugs & Rock’n Roll – das ist die große Überschrift“, verrät Sahle. Ergo wurden Bilder ausgesucht, „die grundsätzlich das Lebensgefühl jener Zeit ausdrücken“. Mehr noch: Der Kalender ist zugleich ein Songbook, denn für jedes Kalenderblatt steht ein Song der jeweils einmontierten Künstler Pate. So lag es beispielsweise nahe, für den Hendrix-Song „Red House“ Emil Noldes „Schwüler Abend“ als Grundlage zu wählen. Hendrix taucht mit einer brennenden Gitarre – einem Lagerfeuer gleich – in der Szenerie auf. Die Stones, die Beatles , The Who, die Small Faces – die Liste der „beteiligten“ Musiker ist nicht weniger klangvoll wie die der Maler: Cezanne, Schiele, Picasso, Nolde und viele mehr sind im Beat-Club-Kalender verewigt. Die Ausgabe ist auf 150 Stück limitiert und durchnummeriert. Die Kalender sind bei Wolfgang Fundke (Passepartout, Münsterstraße 27) erhältlich. Ein Kalender kostet 20 Euro – jedenfalls derzeit. Über die langfristige Wertentwicklung weiß man in zehn Jahren mehr.

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