Ortsmitteplatz wird frühestens 2014 umgestaltet
Holperpflaster bleibt vorerst

Reckenfeld -

Das Pflaster auf dem Ortsmitteplatz wird frühestens im kommenden Jahr „entschärft“. Der holprige Untergrund macht insbesondere älteren und gehbehinderten Menschen zu schaffen, den Platz mit Rollstuhl oder Rollator zu überqueren ist fast unmöglich. Um die Fugen aufzufüllen und damit die größten Unebenheiten auszubügeln, sind rund 35 000 Euro nötig.

Mittwoch, 30.01.2013, 18:01 Uhr

Den Platz in der Ortsmitte zu überqueren, gestaltet sich für ältere und gehbehinderte Menschen als schwieriges Unterfangen.
Den Platz in der Ortsmitte zu überqueren, gestaltet sich für ältere und gehbehinderte Menschen als schwieriges Unterfangen. Foto: oh

Das Pflaster auf dem Ortsmitteplatz wird frühestens im kommenden Jahr „entschärft“. Der holprige Untergrund macht insbesondere älteren und gehbehinderten Menschen zu schaffen, den Platz mit Rollstuhl oder Rollator zu überqueren ist fast unmöglich. Um die Fugen aufzufüllen und damit die größten Unebenheiten auszubügeln, sind rund 35 000 Euro nötig. Geld, das die Stadt derzeit nicht hat – und nach Einschätzung von Bürgermeister Peter Vennemeyer auch derzeit nicht in den Haushalt einstellen sollte. „Die Maßnahme ist Teil des Integrierten Handlungskonzeptes. Im Herbst erwarten wir den Bescheid und dann sind wir soweit. Falls es keine Förderzusage geben sollte, wird es eben aus Haushaltsmitteln umgesetzt.“ Den Ortsmitteplatz quasi als Insellösung umzusetzen könne förderschädlich sein – sprich: Im Förderantrag geht es um die ganze Ortsmitte, inklusive Kirchplatz.

Ulrich Stratmann hatte für den VdK gefordert, ein gefahrloses Begehen möglich zu machen und die 35 000 Euro in den Haushalt einzustellen. Bernhard Sebastian (Grüne) kann die Aufregung um den Reckenfelder Platz nicht recht nachvollziehen. „Ich habe noch keinen Antrag gesehen, den Marktplatz in Greven umzubauen.“ Gleichwohl hofft er, dass die „Schatulle des Bürgermeisters“ gegen Ende des Jahres noch etwas hergebe.

Georg Langemeyer zeigte Verständnis für die VdK-Forderung: „Wir sehen durchaus das Problem und kämpfen alle dafür, dass wir das hinkriegen.“ Auch Ernst Reiling sieht die Politik im selben Boot mit den Bürgern: „Wir sind uns ja alle einig, dass wir es wollen.“ Vennemeyer schlug vor, die Summe im Rahmen der Haushaltsberatung 2014 vorzusehen, dieses erübrige sich, falls das Land die Förderung für das IHK bewillige.

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