Anne-Frank-Realschule setzt Akzente
Mit Gesundheit gute Schule entwickeln

Greven -

Die Gesundheit von Lehrern ist ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche und gute Schule. Deshalb stand am Mittwoch der schulinterne Fortbildungstag der Anne-Frank-Realschule ganz im Zeichen der Gesundheitsförderung

Mittwoch, 20.02.2013, 17:02 Uhr

Die Gesundheit von Lehrern ist ein Schlüsselfaktor für eine erfolgreiche und gute Schule . Deshalb stand am Mittwoch der schulinterne Fortbildungstag der Anne-Frank-Realschule ganz im Zeichen der Gesundheitsförderung.

Unter der Federführung von Martina Schumacher , die an der Anne-Frank-Realschule die Fächer Englisch, Französisch und Sport unterrichtet und bald zu den wenigen zertifizierten Schulpräventologen deutschlandweit gehört, wurde der Arbeitsplatz Schule genau unter die Lupe genommen, um Ressourcen im Umgang mit Belastungen zu entwickeln sowie Arbeitsprozesse und Organisationsstrukturen gesundheitsförderlich zu optimieren. Dabei zur Seite standen ihr die Referenten Dr. Maria Pohl (Vereinigung der Korrekturfachlehrer), Elke Bolte (Logopädin aus Saerbeck ), Elisabeth Knemeyer und Walter Schmalenstroer vom Kompetenzteam Warendorf sowie Dr. Gerrit Schnabel und Ralf Huihsen von der Unfallkasse NRW und Stefanie Bartsch als Schulentwicklungsbegleiterin.

Martina Schumacher: „Ich freue mich, dass ich meine Kompetenzen hier einbringen und durch die angestrebte Netzwerkarbeit Impulsgeberin sein kann.“ Finanziell unterstützt wurde der Fortbildungstag von der Sparkasse Greven und von der Provinzial-Geschäftsstelle Weber und Drees.

In Arbeitsgruppen befassten sich die Kollegen der AFR mit Themen wie „Arbeitsplatzgestaltung und Lärm“, „Entlastungsstrategien“, „Informationen und Entscheidungshilfen zum Lehrerraumprinzip“. Schulleiterin Ines Ackermann sieht Gesundheitsförderung als eine gemeinsame Aufgabe der Lehrkräfte und Schulleitung. Gesundheitspotenziale könnten gerade durch das gemeinsame Arbeiten an gesundheitsrelevanten Themen realisiert werden. „Den Lehrerberuf auszuüben, Schüler in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen, erfordert nicht nur pädagogische Kompetenzen, sondern auch ein hohes Maß an persönlichem Einsatz sowie physischer und psychischer Kraft“, sagte Ackermann.

Neuere Untersuchungen belegen, dass die Gesundheit von Lehrkräften eine wichtige Grundlage für gute und qualitativ hochwertige Bildungs- und Erziehungsarbeit sei. Daher ist es ein Wunsch des Schulleitungsteams, unter Beteiligung der Mitwirkungsgremien mit allen Akteuren gemeinsam an den Arbeits- und Lernbedingungen zu arbeiten und dadurch noch gezielter eine Atmosphäre zu fördern, die sich positiv auf das soziale, psychische und physische Wohlbefinden und auf die Leistungsfähigkeit aller am Schulleben Beteiligten auswirkt.

Bemerkenswert ist, dass die Schüler der Hauswirtschafts-AG an diesem Tag kräftig mitwirken und für das leibliche Wohl ihrer Lehrer sorgten.

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