Ballenlager-Ausstellung
Ein Müller-Stahl ab 100 Euro

Greven -

Noch müssen Galerist Hans-Georg Hunold und alle anderen auf die Antwort warten: Ob Armin Müller-Stahl persönlich zugegen ist, wenn am 6. April (Samstag) eine Ausstellung mit seinen Werken im Ballenlager eröffnet wird, ist offen. Immer noch. Hunold wartet quasi täglich auf die erlösende E-Mail, die Klarheit bringt.

Dienstag, 26.03.2013, 17:03 Uhr

Galerist Hans-Georg Hunold (zweiter von links) gewährte den Sponsoren einen ersten Blick auf ausgewählte Exponate. Christian Drees, Hannah Wimber (beide Weber & Drees), Andrea Lüke (Stadtwerke) und Thomas Borgmeier (Sparkasse) fiebern der Eröffnung entgegen.
Galerist Hans-Georg Hunold (zweiter von links) gewährte den Sponsoren einen ersten Blick auf ausgewählte Exponate. Christian Drees, Hannah Wimber (beide Weber & Drees), Andrea Lüke (Stadtwerke) und Thomas Borgmeier (Sparkasse) fiebern der Eröffnung entgegen. Foto: oh

Dass ihm alle diese eine Frage stellen, ja stellen müssen – daran hat sich Hans-Georg Hunold inzwischen gewöhnt. Er selbst hätte ja auch gerne eine Antwort auf die Frage: Kommt der Künstler denn nun zur Ausstellungseröffnung oder kommt er nicht? Noch allerdings müssen Hunold und alle anderen auf die Antwort warten: Ob Armin Müller-Stahl persönlich zugegen ist, wenn am 6. April (Samstag) eine Ausstellung mit seinen Werken im Ballenlager eröffnet wird, ist offen. Immer noch. Hunold wartet quasi täglich auf die erlösende E-Mail, die Klarheit bringt. „Aus der Tatsache, dass er noch nicht abgesagt hat, schöpfe ich Hoffnung.“

Unterdessen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Für die Vernissage am 6. April (Eintrittskarten bei Hunold und Greven Marketing) hat Prof. Klaus Honnef sein Kommen angekündigt. Der Kunst-Experte, der unter anderem einige „ documenta “-Ausstellungen mitorganisierte, gilt laut Hunold als „große Nummer“ und sollte keine Mühe haben, kenntnisreich in das Werk von Armin Müller-Stahl einzuführen. Bei Sekt und guten Gesprächen haben Besucher Gelegenheit, einen ersten Blick auf die Exponate zu werfen – und vielleicht auf den Künstler? Wer weiß . . .

Das Kunstmenü am 13. April (35 Euro für vier Toto-Virga-Gänge) bietet eine weitere Möglichkeit, die Ausstellung in einem ganz besonderem Ambiente zu erleben. Reservierungen sind in der Galerie Hunold möglich. Geplant ist zudem ein Kino-Abend mit Müller-Stahl-Filmen. Details werden gerade geklärt. Darüber hinaus ist die Ausstellung im Ballenlager vom 7. bis 21. April täglich außer montags von 13 bis 19 Uhr (sonntags 11 bis 19 Uhr) geöffnet.

Der Etat der Hunoldschen Ausstellungen im Ballenlager wird von mal zu mal höher, wie er selbst etwas zähneknirschend feststellt. „Wir haben es auch in diesem Jahr wieder hingekriegt, dass es teuer wird“, sagt er schmunzelnd. Gottlob gibt es Sponsoren, die helfen, die Kosten aufzufangen. „Ohne die ginge es nicht. Das muss man ganz klar sagen“, freut sich der Galerist über die Unterstützung einiger örtlicher Unternehmen. Neben der Kreissparkasse, den Stadtwerken, der Provinzial-Versicherung Weber und Drees sowie Fiege sind auch die Westfälischen Nachrichten eingebunden. Der Medienpartner druckte unter anderem Plakate, Flyer und Vernissage-Einladungen.

Zu sehen sind in der Ausstellung an die 100 Exponate des Schauspielers, der sich zuletzt zunehmend der Malerei zuwandte. Die Bandbreite reicht von der kleinen Grafik bis zum zwei mal drei Meter großen Gemälde. Ähnliches gilt auch für die Preise: Sämtliche ausgestellten Werke können die Besucher mit nach Hause nehmen – entsprechende Zahlungsfähigkeit vorausgesetzt. Die günstigsten Drucke sind schon ab 100 Euro zu haben, wer ein gemaltes Unikat haben möchte, sollte zwischen 2000 und 6000 Euro flüssig machen können, für die besonders großformatigen Bilder werden 45 000 Euro aufgerufen.

Ein Wert, der versichert werden will. Für den Transport berechnet die Spezialfirma einen Pauschalpreis, der für Ware bis zu einem Wert von zwei Millionen Euro gilt. Was laut Hunold reichen dürfte. „Bei weitem.“

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