BI gegen den Ausbau des FMO zum Fluglärm
„Immer mehr Politiker sind einsichtig“

Greven -

Nachtflug macht krank – dieser Überzeugung ist jedenfalls die Bürgerinitiative gegen den Ausbau des FMO und verweist auf eine Initiative gegen Nacht-Fluglärm aus der Ärzteschaft.

Montag, 15.04.2013, 17:04 Uhr

„Immer mehr Politiker sehen zum Glück ein, dass der Fluglärm , insbesondere der Nachtfluglärm, ein großes Risiko für die Gesundheit ist, und dass die Rechte der davon Betroffenen gestärkt werden müssen“, meint der Vorsitzende der Bürgerinitiative (BI) gegen den Ausbau des FMO, Ludger Schulze Temming, in einer Pressemitteilung der BI.

Konkret geht es zur Zeit um eine Bundesratsinitiative des Bundeslandes Rheinland-Pfalz , der sich Baden-Württemberg angeschlossen hat. Das Luftverkehrsgesetz soll dahingehend geändert werden, dass bei der Festlegung von Flugrouten und Flugverfahren dem Lärmschutz eine höhere Priorität eingeräumt wird gegenüber den wirtschaftlichen Interessen. Einzelheiten hierzu

Der Arbeitskreis „Ärzte gegen Fluglärm“ fordert zusammen mit verschiedenen Verbänden und Arbeitskreisen aus dem Fluglärm-, Gesundheits- und Umweltschutzbereich die Verantwortlichen der Staatskanzleien, der Länder und den Bundesrat auf, sich für den wirklichen Schutz der Bevölkerung vor Fluglärm einzusetzen und alleine den Gesetzesantrag von Rheinland-Pfalz (BR-Drucksache 90/13) zu unterstützen. Nur der Antrag aus Rheinland-Pfalz verfolgt aus Sicht der Ärzte die Ziele, die der 115. Deutsche Ärztetag 2012 zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm gefordert hat.

„Von einem Erfolg dieser Bundesratsinitiative profitieren auch die vom Fluglärm, insbesondere vom Nachtfluglärm, betroffenen Anwohner des Flughafens Münster/Osnabrück“, meint Ludger Schulze Temming abschließend in der Pressemitteilung.

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