Reckenfelder beim Planspiel dabei
Rollenspiel im Bundestag

Reckenfeld -

Jugendliche interessieren sich nicht für Politik? Dem kann Ismail Aksoy nur widersprechen. „Man muss ihnen nur die Chance geben, Politik überhaupt kennenzulernen“, findet der Reckenfelder. Aus diesem Grund hat er am diesjährigen Planspiel „Jugend und Parlament“ im Deutschen Bundestag in Berlin teilgenommen.

Freitag, 14.06.2013, 16:06 Uhr

Während des Spiels schlüpfen rund 300 Jugendliche in die Rolle eines Abgeordneten, halten Fraktions- und Arbeitsgruppensitzungen und diskutieren in Ausschüssen und im Plenum über vorgelegte Gesetzesentwürfe. Abschließend findet eine Plenardebatte statt, in der die Teilnehmer ihre selbst geschriebenen Reden halten. Über vier Tage erstreckte sich das Planspiel . Angefangen mit der ersten Einteilung in die verschieden Fraktionen und in die fiktiven Rollen.

Ismail Aksoy schlüpfte dabei in die eines 35-jährigen Landwirtes. „Es war schon eine Herausforderung, sich in diese Rolle hinzuversetzen und ganz nach dieser Rolle zu handeln“, berichtet er. Denn es sei nicht einfach, die Interessen und die Meinung einer fiktiven Person zu vertreten.

Anschließend fand das erste Treffen der ganzen Fraktion statt. Dort wurde zunächst über die Gesetzesentwürfe diskutiert und dann ein Ziel bestimmt, das die Fraktion verfolgen möchte. „Zurück in den eigenen Fraktionen wurden wir in die einzelnen Ausschüsse eingeteilt und in Arbeitskreise, welche dann noch mal in Arbeitsgruppen eingeteilt wurden. Wir sollten uns nun in den Arbeitsgruppen auf die einzelnen Ausschüsse vorbereiten, die am nächsten Tag tagen sollten“, beschreibt der 21-Jährige den weiteren Verlauf.

Als es dann zum ersten Mal in den Plenarsaal ging, stieg die Spannung: „Ich war aufgeregt wie ein Kleinkind. Da hatte ich wirklich das Gefühl, ein Politiker zu sein.“ Nun wurde noch an den vorbereiteten Reden gefeilt, schließlich sollten sie die Zuhörer überzeugen. Auch Ismail Aksoy bekam die Chance, am letzten Tag des Planspiels seine eigene Rede vorzutragen.

„Es war wirklich erstaunlich, wie nah man doch an das Geschehen kommen und wie gut man sich in die Lage eines Bundestagsabgeordneten versetzen konnte“, lautete das Fazit des SCR-Fußballers und sachkundigen Bürgers ( Reckenfeld direkt). „Es war toll, dass nicht nur Jugendliche dabei waren, die sich ohnehin schon für Politik interessieren, sondern auch diejenigen vertreten waren, die sonst nichts mit Politik am Hut haben.“

Hätte er die Chance dazu, wäre Ismail Aksoy beim Planspiel im nächsten Jahr wieder dabei. Er könne jedenfalls nur allen Jugendlichen empfehlen, sich auf diese Weise einen Eindruck von der Politik zu verschaffen.

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