Generalprobe für die Nacht der Betriebe
Zeigen, was man kann

Greven -

Cramer Textil, Cenotec, Egeplast – Unternehmen, die in Greven jeder kennt. Doch was steckt eigentlich hinter den Namen? Davon können sich alle Interessierten bei der vierten Auflage der „Nacht der Betriebe“ ein Bild machen, zu der Firmen an 13 Standorten in Greven und Reckenfeld in einer Woche – Freitagabend, 12. Juli, und Samstagmorgen, 13. Juli – ihre Türen öffnen.

Freitag, 05.07.2013, 16:07 Uhr

Einige Unternehmen wie Elting, Großhandel für Haustechnikprodukte am Hansaring, haben schon mitgemacht. Andere wie Gala-Bau Schwarz, Garten- und Landschaftsbauer aus Reckenfeld , sind zum ersten Mal dabei. „Wir wollen marketingtechnisch neue Wege gehen“, erklärt Christian Bolz , Bauleiter für den Privatbereich. Da kommt die „Nacht der Betriebe“ wie gerufen, für die Gala-Bau Schwarz sein Betriebsgeländes an der Reckenfelder Straße in stimmungsvolles Licht hüllt. Da darf nicht nur, da soll sogar gestaunt werden. „Wir verkaufen schließlich Emotionen“, weiß Bolz.

In der CKT-Zentralküche werden ebenfalls die Sinne angesprochen, in erster Linie der Geschmackssinn. „Denn am Ende jeder Führung gibt es auch eine Verköstigung“, informiert Betriebsleiterin Nicole Illigens . Bei ruhendem Betrieb können sich die Besucher angucken, wo täglich 3500 Essen für Krankenhäuser, Schulen und Kindergärten zubereitet werden. Illigens ist gespannt auf die „Nacht der Betriebe“ – auch für die CKT-Zentralküche ist es eine Premiere. „Wir hoffen natürlich auf viele Menschen“, sagt sie.

Bei der Firma Elting ist man da absolut routiniert. Der Haustechnik-Großhändler hat keine „Nacht der Betriebe“ verpasst. „Die Teilnahme hat sich für uns einfach als Erfolg herausgestellt“, informiert Guido Middendorf, der vor allem die aktuellen Bad-Trends zeigt.

Einen echten Überraschungsfaktor sieht Stephan Kube vom Wirtschaftsforum Greven , das die „Nacht der Betriebe“ organisiert, für die Firma Cenotec , die auf Planung, Herstellung und Montage von textilen Konstruktionen spezialisiert ist – und derzeit an der „Arena da Amazonia“ arbeitet, dem Fußball-WM-Stadion in Manaos. „Von Greven bis Brasilien, das interessiert die Leute“, weiß Kube.

Es geht aber nicht nur darum zu zeigen, was man hat und was man kann. Klaus Struffert von Cramer Textil zeigt bei den Rundgängen nicht nur die verschiedenen Produktionsweisen- und -schritte, sondern verfolgt noch ein anderes Ziel. „In den vergangenen drei Jahren hatten wir oft negative Schlagzeilen“, erinnert er an die Zeit des Umbruchs. „Jetzt wollen wir uns wieder als attraktiver Arbeitgeber präsentieren.“ Deshalb rührt Struffert auch ordentlich die Werbetrommeln, zum Beispiel mit einer Anzeige in der Abi-Zeitung. Und mit Flyern, die in der Nachbarschaft des Firmensitzes an der Münsterstraße verteilt werden. „Das ist die Gelegenheit einmal zu zeigen, was hinter den Türen passiert – die muss man einfach wahrnehmen“, findet Struffert. Die anderen Gastgeber bei der „Nacht der Betriebe“ werden zustimmen.

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