Westerode Open Air
Große Party vom ersten Lied an

Greven -

Unter Grevener Musikfans längst zum Kult avanciert, überzeugte das Westerode Open Air auch in diesem Jahr mit einer grandiosen Stimmung und einer abwechslungsreichen Bandauswahl.

Sonntag, 14.07.2013, 12:07 Uhr

Zum zwölften Mal fand am Samstag das „Westerode Open Air“ statt. Unter Grevener Musikfans längst zum Kult avanciert, überzeugte es auch in diesem Jahr mit einer grandiosen Stimmung und einer abwechslungsreichen Bandauswahl .

Überraschend viele Zuschauer hatten sich bereits eingefunden, als das Festival von „Marauder“ eröffnet wurde. Bei der jungen Band aus Greven war purer Heavy Metal angesagt. Das Publikum war sofort voll dabei. Selbst eine kleine Wall of Death gab es schon zu sehen.

„Cockroach Planet“ traten den weiten Weg aus Freiburg an, um geradlinigen Rock abzuliefern. Neben tanzbaren Grooves gab es auch Passagen, die an den Sound von „ Black Sabbath “ erinnerten. Zudem hatte Frontmann Beni Feldmann einen Heimvorteil. Er stammt aus Greven und ist hier unter anderem als Sänger der „GoodNightFolks“ bekannt.

Open Air: Hardrocker lassen Westerode beben

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    Foto: Dominik Rothe
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Ungewöhnlich: Bei „ Mojo Jazz Mob“ trommelten gleich zwei Schlagzeuger, um für einen deftigen Sound zu sorgen. Als „Southern Stoner Metal“ bezeichnen sie ihre Musik. Mit tiefgestimmten Instrumenten präsentierten sie sich roh und ungestüm.

Die Münsteraner von „Idle Class“ sind in der Punk-Szene derzeit groß im Kommen. Ihre eingängigen Songs luden zum Mitgrölen ein.

Die Punk-Rocker von „Snareset“ sind in Greven nicht nur eine feste Größe, sondern beteiligen sich auch maßgeblich an der Organisation des Festivals. Neben den altbekannten Hits gab es auch einige neue Songs zu hören. Kurz vor Schluss gab es zwar einen kleinen Unfall beim Stage Diven, doch das tat dem Spaß aller beteiligten keinen Abbruch.

„New World Depression“ aus Emsdetten hatten im Anschluss leichtes Spiel. War das Publikum zuvor schon gut aufgelegt, gab es nun kein Halten mehr. Kaum ein Besucher stand hier noch still. Stattdessen wurde gemosht und gebangt, als gäbe es kein Morgen.

„Victima“ sind die Veteranen des Festivals. Und auch in diesem Jahr wurde ihre Show wieder energisch abgefeiert. Zwar setzten sie nur auf Altbewährtes, doch genau das wollten die Fans auch hören.

Zum Abschluss gab es noch feinsten Progressive Rock von „Transcend Theory“ aus Münster. Ihr Sound erinnerte stark an Größen wie „Pink Floyd“, wenn auch mit mehr Härte. Die Band überzeugte vor allem durch ein hervorragendes Zusammenspiel und abwechslungsreiche Songs.

Veranstalter Michael Ries zeigt sich am Ende des Tages „super zufrieden“. „Zum ersten Mal hatten wir von der ersten Band an eine richtige große Party.“, sagte er. Auch bei der Organisation sei alles reibungslos verlaufen. Bei der Bandauswahl sei man zu den Wurzeln des Festivals zurückgekehrt. „Wir haben diesmal wieder vermehrt Bands eingeladen, zu denen wir auch freundschaftliche Kontakte haben“, sagte er.

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