Lackaffen gestalten Karderie-Fassade
Lachs, Sekt und Graffiti

Greven -

Präsentiert wird am Dienstag die neue Außenfassade des Jugendkulturzentrums. Um 17 Uhr wird das neue Graffiti Kunstwerk der Lackaffen enthüllt. Und vorher und nachher erleben die Besucher jede Menge lebendige Jugendkultur.

Sonntag, 01.09.2013, 13:09 Uhr

Kunst wird eigentlich anders präsentiert. Mit Lachsschnittchen, Sekt und bedeutungsschwangeren Worten der Künstler. Jugendliche würden eher deplatziert wirken.

Jugend und Kunst passt nicht zusammen? Vielleicht doch, zumindest am kommenden Dienstag in und am Jugendkulturzentrum „Karderie“. Präsentiert wird die neue Außenfassade des Jugendkulturzentrums. Um 17 Uhr wird das neue Graffiti Kunstwerk der Lackaffen enthüllt. Und vorher und nachher erleben die Besucher jede Menge lebendige Jugendkultur.

Um 14 Uhr beginnt im Innenhof des GBS-Kulturzentrums ein Grafitti Workshop mit zwei Grafik-Design-Studenten aus Münster . Das Angebot richtet sich vor allem an Jugendliche ab zwölf Jahren. Die Teilnehmer können eigene Entwürfe mitbringen, ansonsten erfolgt die Gestaltung der Platten frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ab 17 Uhr stehen dann die Lackaffen im Mittelpunkt. Oder besser gesagt, die durch sie neu gestaltete Fassade der Karderie. Die Lackaffen sind in der regionalen Graffiti Szene stilprägend. Für das Kunstwerk haben sie zwei große Flächen über Eck zur Verfügung. Das Bild wird voraussichtlich die Nutzer der Karderie künstlerisch darstellen, lebendig und immer in Bewegung, wie im richtigen Leben. Mehr wird vorher nicht verraten. Die Einweihung im Kesselhaus übernimmt Bürgermeister Peter Vennemeyer . Im Anschluss gibt es Diskussionen mit Jugendlichen, Sprayern und den Sponsoren.

Ab 18 Uhr erfahren die Besucher in einem Vortrag ganz viel über Street Art und Graffiti Kunst. Abgerundet wird das Programm ab 19 Uhr mit StreetArt im Kinofilm: „ Banksy - Exit through the Gift Shop“. Und was ist jetzt die Klammer zur Grevener Kunstszene? Natürlich gibt es zur Einweihung auch Schnittchen und Sekt. Aber eben eingebettet in viel Jugendkultur. Damit sich auch die Jugendlichen als die Hauptpersonen wohl fühlen.

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