Fördermittel
Das große Warten auf 2014

Reckenfeld -

Die Stadt Greven bekommt für die Verschönerung der Reckenfelder Ortsmitte in diesem Jahr keine Fördergelder aus Düsseldorf. „Kein Problem“, beruhigt Stadtpressesprecher Klaus Hoffstadt auf WN-Anfrage. Dass Reckenfeld nicht auf einer entsprechenden Liste auftauche, bedeute nicht, dass der Antrag auf Gewährung von Fördermitteln (WN berichteten) abgelehnt worden sei.

Donnerstag, 24.10.2013, 17:10 Uhr

Die Stadt Greven bekommt für die Verschönerung der Reckenfelder Ortsmitte in diesem Jahr keine Fördergelder aus Düsseldorf. Das Land hat nun eine Liste mit Förderprojekten vorgelegt, die in den Jahren 2013 bis 2017 unterstützt werden. Darin taucht Reckenfeld nicht auf. „Kein Problem“, beruhigt Stadtpressesprecher Klaus Hoffstadt auf WN-Anfrage. Dass Reckenfeld nicht auf der Liste auftauche, bedeute nicht, dass der Antrag auf Gewährung von Fördermitteln (WN berichteten) abgelehnt worden sei. Vielmehr sei über ihn noch gar nicht entschieden worden. „Die Entscheidung fällt erst in 2014.“

Derzeit liegen die Unterlagen bei der Bezirksregierung. „Der Antrag muss umfassend geprüft werden.“ Ein Antrag auf Städtebaufördermittel sei „nicht so trivial“, insofern sei eine längere Bearbeitungsdauer nicht überraschend. Wenn die münsterische Behörde die Vorarbeit abgeschlossen hat, wird der Antrag nach Düsseldorf weitergeleitet. Frühestens im Herbst 2014 dürfte Reckenfeld demnach im Erfolgsfall auf der Liste der zu fördernden Projekte auftauchen. Das Land entscheidet schließlich, welche Projekte unterstützt werden und in welchem Umfang sie aus dem gedeckelten Fördertopf schöpfen können.

Dass Reckenfeld nun – noch – nicht berücksichtigt ist, lässt also keinerlei Rückschlüsse zu auf die grundsätzlichen Aussichten, Landesmittel für den Ortsteil gewährt zu bekommen. Auch über die eventuelle Höhe der Mittel, die gegebenenfalls nach Reckenfeld fließen könnten, ist derzeit keine seriöse Aussage möglich.

In Gesprächen mit der Bezirksregierung dürfte diese allenfalls Hinwiese geben, ob die Maßnahme grundsätzlich als förderfähig einzuschätzen ist und ob gegebenenfalls an einigen Stellen nachgebessert werden muss. Doch Gewissheit gibt es erst 2014. Dann heißt es: Hopp oder topp.

Für die Kernstadt Greven hatte Düsseldorf rund 1,5 Millionen Euro bewilligt, ein Teil davon ist bereits in den Niederort investiert worden. Dass auch Greven auf der nun vorgelegten Liste nicht auftauche, muss laut Hoffstadt ebenfalls niemanden beunruhigen. Greven habe einen Bewilligungsbescheid in der Tasche. Das Geld könne jeweils entsprechend des Baufortschrittes der Maßnahmen in der Innenstadt abgerufen werden – ganz unabhängig von der Liste, die nur neu hinzugekommene Förderprojekte enthalte. Greven sei eben kein neues Projekt, sondern bereits bewilligt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/1996211?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F1781909%2F2072657%2F
Die Römer sind auf dem Vormarsch
Angriff!Grimmig gucken können die Freizeit-Legionäre Ralf Koritko, Carsten Kraft und Niels-Benjamin Hahn (v.l.) schon. Wilfried Gerharz Wilfried Gerharz
Nachrichten-Ticker