Irish Folk aus dem Pott
Lieder von der grünen Insel und aus dem Revier

Reckenfeld -

„Crashhandoh lockte ins Gemeindehaus. Und es dauerte nicht lange, bis das Publikum bei Klassikern wie „Dirty old town“, „Irish Rover“ oder auch beim Gassenhauer vom „Manchester Rambler“ mit einstimmte.

Sonntag, 10.11.2013, 16:11 Uhr

Die evangelische Gemeinde setzt mit ihrer Folknacht auf ein langjähriges Erfolgsrezept. Am Freitagabend war es wieder soweit: Die Band „ Crashandoh “ war zu Gast und lockte zahlreiche Besucher ins Gemeindehaus .

Die meisten von ihnen waren sicherlich Stammgäste, die bei „Crashandoh“ wissen, was sie erwartet – und sich jedes Mal aufs Neue erfreuen an der gelungenen Mischung aus rauem Irish Folk und einer Portion Ruhrpott-Flair, kommen Frontmann Rainer Zinke , Ralf Weihrauch , Wolfgang Hammelmann und der in Reckenfeld als „Teufelsgeiger“ gefeierte Jonas Liesenfeld doch eigentlich nicht von der „grünen Insel“, sondern aus dem Revier .

„Es macht immer wieder Spaß hier zu sein“, rief Rainer Zinke. Und es dauerte nicht lange, bis das Publikum bei Klassikern wie „Dirty old town“, „Irish Rover“ oder auch beim Gassenhauer vom „Manchester Rambler“ mit einstimmte. Bei der traurigen Ballade der „Molly Malone“ wurden noch vor zehn Jahren die Feuerzeuge rausgeholt, heutzutage sind diese von leuchtenden Smartphones abgelöst worden.

Wenn der Evergreen „Whiskey in the jar“ erklingt, lässt es sich prima mit einem oder zwei Guinness anstoßen. Für besondere Freude sorgte der große Auftritt von Ralf Weihrauch am Akkordeon, der bei „Lord of the dance“ stets bestens gelaunt eine Ehrenrunde durch den Saal dreht – und danach ein bisschen fertig aussieht, aber zweifelsohne dafür sorgt, dass auch so mancher Tanzmuffel das Parkett stürmt. „Ich hab bei diesem Lied immer sofort ‚so’n Zucken inne Füße“, sagte Weihrauch in bestem Ruhrpott-Slang. Der blieb zum Abschluss erhalten, als die Folk-Version der Bergmanns-Hymne „Glück auf, der Steiger kommt“ geschmettert wurde. Bei der Zugabe kuschelten sich viele Pärchen aneinander, als es hieß: „You are my sunshine, my only sunshine!“

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