Voltigier-Abteilung des SC Blau-Gelb Gimbte
Teamarbeit ist das A und O

Gimbte -

Beim Voltigieren geht es nicht nur um Geschicklichkeit und Gelenkarbeit. Auch Teamarbeit und Kameradschaft sind ganz wichtig.

Mittwoch, 20.11.2013, 17:11 Uhr

Akrobatische Kunststücke auf einem sich bewegenden Pferd – was sich schwierig anhört, kann jedes Kind in der Voltigier-Abteilung des SC Blau-Gelb Gimbte erlernen. Denn dort stehen vor allem der Spaß und die Teamarbeit im Vordergrund. In vier Gruppen gibt es für alle an der Pferdesportart interessierten Jungen und Mädchen ein vielfältiges Angebot.

Die Voltigierer in Gimbte blicken bereits auf eine lange Tradition zurück. 1976 gründete Conny Lanfer die Abteilung und bereits seit 13 Jahren bleibt das Pferd „Pilo“ den Kindern treu. „Wir sind eine reine Breitensport-Abteilung“, erklärt Sabine Kuhn . Daher nehmen die Blau-Gelben nicht an Turnieren teil, allerdings gibt es eine Kooperation mit dem SC Sprakel für an Wettkämpfen interessierte Kinder.

Aktuell trainieren die etwa 25 Kinder zwischen fünf und 14 Jahren in vier Gruppen, aufgeteilt auf dem Hof Wortkötter in Greven-Maestrup. Die Mädchen und Jungen, die noch im Vorschulalter sind, treffen sich nach Absprache in der „Zwergengruppe“ auf dem Hof Wienkamp in Gimbte. Dort trainieren sie unter Leitung von Nicole Wienkamp mit dem Shetlandpony „Urmel“. Mit den etwas Älteren übt Ines Glocksien montags von 15 bis 16 Uhr in der „Nachwuchsgruppe“. Die fortgeschrittenen Voltigierer trainieren dann, betreut von Petra Jochem und Sabine Kuhn, immer mittwochs von 16.45 bis 18 Uhr. Zudem gibt es in Kooperation mit dem Jugendhilfeträger „Outlaw“ eine Integrativgruppe, die Heti Lanfer dienstags von 16 bis 17 Uhr leitet.

Trainerin Sabine Kuhn beschreibt die typische Trainingsarbeit: „Zuerst machen wir ein bisschen sportliches Aufwärmen wie Aerobic. Dann gibt es Laufspiele mit dem Pferd, Galopp und in einer Doppelübung dann die artistische Kür.“ Dabei ist Teamarbeit das A und O. Denn beim Voltigieren pflegen die Mädchen und Jungen nicht lediglich zum Pferd ein vertrauensvolles Verhältnis, sondern auch untereinander. „Die Kinder müssen aufeinander Rücksicht nehmen und aufeinander aufpassen“, erklärt Sabine Kuhn. So unterstützen die Älteren die Jüngeren und die Besseren die Schwächeren.

„Die Gruppen wachsen gut zusammen“, weiß Kuhn aus Erfahrung. Das macht sich auch bei den weiteren Freizeitaktivitäten der Abteilung, wie zum Beispiel Zeltlagern, Ausflügen oder Weihnachtsfeiern, bemerkbar.

„Interessenten zum Schnuppern sind willkommen“, freuen Kuhn und ihre Mitstreiterinnen sich bereits auf neue Gesichter. Ansprechpartner hierzu sind Petra Jochem unter ✆ 5 65 22 oder Nicole Wienkamp für das „Zwergenvolti“ unter ✆ 99 69 65.

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