Schiedsgericht sorgt für klare Verhältnisse
„Wir haben gewonnen“

Greven -

FDP-Kreisvorsitzende Claudia Bögel ist sicher: „Wir haben gewonnen.“ Das Schiedsgericht hatte am Donnerstag, ihre Einladung zum Kreisparteitag genau so für rechtens erklärt wie die Wahl Wilfried Roths zum neuen Ortsvorsitzenden. Eine schriftliche Begründung des Urteils folgt noch.

Freitag, 13.12.2013, 21:12 Uhr

„Wir haben vollumfänglich gewonnen“, freut sich die FDP-Kreisvorsitzende Claudia Bögel nach dem Urteil, das am Donnerstag das Landeschiedsgericht getroffen hatte. Zwei Dinge hat das mit einem Vorsitzenden Richter und zwei Beisitzern besetzte parteioffene Gremium geklärt: Die Einladung zu einem Ortsparteitag am 9. Juli, den die Kreisvorsitzende ausgesprochen hatte, ist rechtens. Und auch die Wahl Wilfried Roths zum neuen Ortsvorsitzenden der Liberalen am 26. November hat danach seine Richtigkeit. „Das freut mich sehr für den Stadtverband in Greven “, sagt Bögel.

Für sie ist die Krise der Partei an einem Mann festzumachen. „Jeder anständige FDPler wäre längst zurückgetreten.“ Mußmann habe die Demokratie außer Kraft gesetzt, formuliert die Liberale. Vom Schiedsgericht wurde sowohl sie als auch Mußmann befragt. Der habe auch danach einfach so reagiert, als ob es sich um eine „normale Fachausschuss-Sitzung“ handle.

Mußmann selbst weigert sich, Fragen zu beantworten. Er will sich nur schriftlich äußern. Darauf hat die Redaktion verzichtet. Aus seinem Umfeld war zu hören, dass er nach Vorlage des schriftlichen Urteils Berufung einlegen will.

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