Anfrage zur Sekundarschule
„Hat Herr Stratmann nicht verstanden“

Greven -

Ulrich Stratmann fragte und die Bezirksregierung antwortete. Neues zum Thema Sekundarschule kam dabei aber nach Auffassung des Schulausschuss-Vorsitzenden Michael Kösters-Kraft nicht heraus.

Montag, 13.01.2014, 20:01 Uhr

„Nichts Neues“, so lassen sich die Antworten der Bezirksregierung auf eine Anfrage des ehemaligen Kommunalpolitikers Ulrich Stratmann zur Umwandlung der Anne-Frank-Realschule in eine Sekundarschule zusammenfassen.

Es gebe noch kein „grünes Licht“ für die Umwandlung der Schule. Zunächst sei eine „Bedürfnisfeststellung“ per „Elternbefragung durchzuführen. Werde dort die ausreichende Schülerzahl erreicht, könne der Schulträger einen Errichtungsbeschluss umsetzen.

Als Schüler-Mindestzahl gibt die Bezirksregierung eine Dreizügigkeit an. Mindestens müssten 25 Schüler in jeweils den drei Parallelklassen unterrichtet werden.

Im Zuge des Genehmigungsverfahrens werde geprüft, „ob der Schulträger über die erforderliche Verwaltungs- und Finanzkraft verfügt“, beantwortet die Bezirksregierung die Frage nach der Finanzkraft der Kommune.

Zusammenfassend stellt Ulrich Stratmann fest, dass über eine mögliche Auflösung der Anne-Frank-Realschule erst der neue Rat entscheiden werde.

„Nichts Neues“, kommentiert auch Schulausschussvorsitzender Dr. Michael Kösters-Kraft die Antworten auf die Stratmann-Fragen. Der Schulausschuss führe das Verfahren im Einvernehmen und der zwingenden juristischen Voraussetzungen durch. „Ich glaube, das hat Herr Stratmann einfach nicht verstanden.“

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