Soli-Konzert gegen Abschiebung
„Barkindho ist zu einem Freund von uns geworden“

Greven/Saerbeck -

Der Erlös eines Konzertes soll Barkindho Diallo die Teilnahme an einem Sprachkurs ermöglichen, um die Voraussetzungen für ihn zu verbessern, nicht abgeschoben zu werden.

Sonntag, 02.02.2014, 13:02 Uhr

„Wir wollen Barkindho Diallo helfen, dass er in Deutschland bleiben kann“, da sind sich alle Mitglieder des „Offenen Antirassistischen Treffens Emsdetten “ einig. Gemeinsam stellten sie eine Soli-Party auf die Beine, um Gelder zu sammeln. Diese Gelder sollen Barkindho die Teilnahme an einem Sprachkurs ermöglichen, um die Voraussetzungen für ihn zu verbessern, nicht abgeschoben zu werden.

Die Band „Alienate“ und das Soundsystem „Rootes Plaque“ gaben am Samstagabend alles, um den Besuchern einen stimmungsvollen Abend zu bereiten. „Barkindho ist mittlerweile zu einem Freund von uns geworden“, so Alina Müller , Mitglied des Offenen Antirassistischen Treffens Emsdetten (OAT). Der Prozess und damit die Entscheidung, ob Barkindho Diallo bleiben darf, findet zwar erst im August statt, doch bis dahin wird noch einiges versucht, um ihm die bestmöglichen Voraussetzungen zu sichern. Mit dem Konzert sollen jedoch nicht nur die benötigten Gelder zusammen kommen. Das Thema soll wieder in die Öffentlichkeit gerückt werden und Leute zum nachdenken bringen.

Barkindho Diallo floh aus seiner Heimat Guinea, weil er aufgrund einer Freundschaft mit einer Christin Opfer eines Angriffs wurde. Seine einzige Möglichkeit zu Überleben war die Flucht, nun soll er abgeschoben werden. „Wir hoffen, dass der Prozess im August gut ausgeht“, darum bangen nicht nur die Mitglieder des OAT.

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