Abgeordnete besichtigen Unwetterschäden
„Angemessene Soforthilfe“

Greven -

Die CDU-Abgeordneten Anja Karliczek und Christina Schulze Föcking machten sich jetzt ein Bild von den Unwetterschäden. Sie forderten einen kommunalen Unwetterfonds für künftige Fälle.

Dienstag, 26.08.2014, 12:08 Uhr

CDU-Landtagsabgeordnete Christina Schulze Föcking und Bundestagsabgeordnete Anja Karliczek ( CDU ) machten sich am Montag ein Bild von den Schäden des Unwetters , das am 28. Juli Greven heimgesucht hat. Im Augustinianum zeigte ihnen Schulleiter Dr. Volker Krobisch zusammen mit dem Ersten Beigeordneten der Stadt, Wolfgang Beckermann, die Schäden, die den Schulbetrieb noch über Wochen beeinträchtigen werden.

In den vergangenen Wochen wurden, initiiert von der Schulleitung, erhebliche Anstrengungen unternommen, um einen ordnungsgemäßen und möglichst störungsfreien Schulbetrieb zu gewährleisten. Bislang ist nicht absehbar, wann die entstandenen Schäden vollständig beseitigt und wann die materiellen Verluste ausgeglichen sein werden. Vor allem die Naturwissenschaften und der Sportunterricht sind erheblich betroffen.

Christina Schulze Föcking verwies auf einen Antrag der CDU-Landtagsfraktion, der eine angemessene Soforthilfe fordert. Darüber hinaus soll für zukünftige Fälle ein „Kommunaler Unwetterfonds“ eingerichtet werden. Der Antrag soll dem Landtag in Kürze zur Abstimmung vorgelegt werden.

Beckermann: „Ich setze auf eine möglichst unbürokratische und rasche finanzielle Hilfe des Landes. Der Antrag der CDU-Landtagsfraktion geht deshalb in die richtige Richtung.“

Schulze Föcking: „Ich bin erschüttert von den Schäden vor Ort.“ An der Schule sei bereits vieles mit städtischer Hilfe und in Eigenregie wieder hergerichtet worden. Aber ohne rasche materielle Hilfe seien die Schäden an der Schule nicht vollständig zu beseitigen. Das gelte auch für andere öffentliche Einrichtungen wie die Sporteinrichtungen der Stadt.

Anja Karliczek verwies auf die enorme Dimension der Katastrophe: „Die Schäden sind immens. Eine Schadenshöhe von acht bis zehn Millionen Euro ist sicherlich nicht unrealistisch“. Den größten Einzelschaden in Greven erlitt sicherlich das Augustinianum.

Christina Schulze Föcking und Anja Karliczek dankten anlässliche ihres Besuches allen Helfern, die durch ihren Einsatz am 28. Juli und in den Tagen danach Erhebliches geleistet haben.

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