Hochwasserschutz
„Künftig besser vorbereitet“

Greven -

Die Ratsfraktion der Grünen will erreichen, dass sich die Stadt Greven an dem vom NRW-Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr geplanten Schutzprogramm gegen Flutregen beteiligt.

Donnerstag, 28.08.2014, 17:08 Uhr

Haben „technische und planerische Mängel“ zum Hochwasser beigetragen, wie die Grünen beklagen?
Haben „technische und planerische Mängel“ zum Hochwasser beigetragen, wie die Grünen beklagen? Foto: meg

Zur Begründung führt die Fraktion das Unwetter vom 28. Juli an, „auf das die Stadt technisch nicht in dem erforderlichen Maße vorbereitet war. Selbst bei der Annahme, dass Niederschläge dieser ungeheuren Größenordnung sich nicht unbedingt zeitnah wiederholen, müssen wir uns doch damit auseinandersetzen, dass Flut- und Starkregen auch künftig zu erwartende Wetterereignisse sind“, heißt es in dem Antrag.

Deshalb sei es „unbedingt notwendig, zu analysieren, welche technischen und planerischen Mängel (Pumpenausfall, Pumpenkapazitäten, Stromausfall, Flächenversiegelung, zu kleine Regenrückhaltebecken, zu wenig Retentionsflächen etc.) die Unwettersituation unbeherrschbar gemacht haben“.

Grundlage für die Untersuchung der Unterwetterfolgen und für die Erarbeitung von Vorsorgemaßnahmen soll nach Forderung der Grünen „eine lückenlose Dokumentation der Regenfluten sein. Hierzu zählt ganz besonders eine chronologische Kartierung der Überschwemmungen und Wasserströme im Stadtgebiet, zu der alle Bürger sowie die Einsatzkräfte von Feuerwehr und THW mit Informationen beitragen können. Nur die Reparatur der defekten Hochwasserschutzanlagen reicht nicht aus.“

Die Fraktion „Bündnis 90/Die Grünen“ fordern den Bürgermeister auf, „sich dafür einzusetzen, dass neben der Großstadt Münster Greven als Mittelzentrum von Beginn an in diese Programmentwicklung eingebunden wird“, damit Greven zukünftig auf extreme Unwettersituationen besser vorbereitet ist.

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