Neue Hoffnung
Jetzt Geld aus Brüssel?

Reckenfeld -

Kein Geld aus Düsseldorf für die Reckenfelder Ortsmitte – aber vielleicht Geld aus Brüssel? Trotz des erfolglosen Antrages auf Gewährung von Städtebaufördermitteln hat Bürgermeister Peter Vennemeyer nach wie vor Hoffnung, Geldflüsse in die Walgenbachgemeinde lenken zu können.

Donnerstag, 06.11.2014, 17:11 Uhr

Die Reckenfelder Ortsmitte hat einiges zu bieten, soll aber noch attraktiver werden. Doch die Stadt hat kaum Geld. Fördermittel sind daher hochwillkommen.
Die Reckenfelder Ortsmitte hat einiges zu bieten, soll aber noch attraktiver werden. Doch die Stadt hat kaum Geld. Fördermittel sind daher hochwillkommen. Foto: oh

Konkret hat er die Leader-Projekte im Auge, für die der Kreis Mittel aus EU-Töpfen einsetzt. Er sei „sehr zuversichtlich, dass wir das ein oder andere in diese Förderung reinbringen“. Einzelne Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept könnten in den Genuss einer solchen Leader-Förderung kommen, hofft Vennemeyer . Insgesamt stünden 3,2 Millionen Euro bereit, für Einzelmaßnahmen jeweils bis zu 250 000 Euro. Das Leader-Förderprogramm verfolgt das Ziel, „ländlich geprägte Ortschaften lebenswert zu erhalten und zukunftsfähig auszurichten“.

Laut Stadtplaner Christian Jakob ist der Förder-Antrag, der Richtung Düsseldorf gesendet wurde, nicht abgelehnt, sondern nur nicht mit hoher Priorität ausgestattet worden. „Das heißt nicht, dass man den Antrag nicht noch mal neu stellen kann – durchaus auch mit neuen Inhalten.“ Allerdings sei es erforderlich „gedanklich einen Schritt zurückzugehen“ und zu überprüfen, welche Maßnahmen aus dem Integrierten Handlungskonzept man nun umsetzen wolle.

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