Feuerwehrübung
Alle Personen gerettet

Greven -

Bei der Übung des Löschzuges Schmedehausen der Freiwilligen Feuerwehr lief im Endeffekt alles rund. Am Samstagnachmittag auf dem Hof Hemker holten die Brandretter die gefährdeten zwei Personen unbeschadet aus den Flammen.

Sonntag, 09.11.2014, 13:11 Uhr

Unter schweren Atemschutz drangen die Helfer in die Scheune ein.
Unter schweren Atemschutz drangen die Helfer in die Scheune ein. Foto: mvb

Der Aufbau ging fix, doch die Wasserversorgung machte erst leichte Zicken. Dennoch: Bei der Übung des Löschzuges Schmedehausen der Freiwilligen Feuerwehr lief im Endeffekt alles rund. Am Samstagnachmittag auf dem Hof Hemker holten die Brandretter die gefährdeten zwei Personen unbeschadet aus den Flammen.

Wie in jedem Jahr stand die Übung am zweiten Samstag im November auf dem Programm. Diesmal war das Szenario nicht außergewöhnlich, aber dafür sehr realistisch für den ländlichen Raum, wie auch Zugführer Martin Huckenbeck sagt. „Zwei Personen, ein Erwachsener und ein Kind, wurden in der Scheune vermisst“, schildert er vor der Übung den fiktiven Notfall auf dem außerhalb gelegenen Hof und fügte an: „Wir müssen mit schwerem Atemschutz da rein.“ Der Löschzug Schmedehausen wurde unterstützt von einem Löschfahrzeug aus Greven – wie es im Ernstfall bei Bränden solchen Ausmaßes auch sein würde. Insgesamt 23 Kräfte nahmen somit teil.

Nachdem das Löschfahrzeug und der Transportbulli aus Schmedehausen sowie das große Einsatzfahrzeug aus Greven auf dem Hof am Glanering eintrafen, musste es schnell gehen – und so war es auch. Eine Hürde stellte die Wasserversorgung dar, die aus einem etwa 250 Meter entfernten Bach hergestellt werden musste. „Die Pumpe dazwischen hat nicht sofort funktioniert“, blickte Holt nach dem Einsatz zurück.

Herbstübung des Löschzuges Schmedehausen

1/12
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb
  • Foto: mvb

Die Wasserversorgung war jedoch wichtig, denn der Tank im Löschfahrzeug fasst nur 500 Liter. Einige der Feuerwehrmänner löschten dann das Dach, während die Kollegen in die Scheune eilten, um die fiktiven Opfer aus den mit einer Nebelmaschine simulierten Rauchschwaden zu retten.

Angesichts der Rettung war Holt zufrieden. „Der Ausbildungsstand ist gut. Alles, was gemacht wurde, hatte Hand und Fuß.“ Lediglich Kleinigkeiten machte er aus. Dies sprachen er und Huckenbeck bei der Manöverkritik im Gerätehaus an – damit es im Ernstfall noch schneller und sicherer läuft.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2863059?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F2580366%2F4849324%2F
Poller schützen bald den Domplatz
Der städtische Ordnungsdezernent Wolfgang Heuer (l.) und Norbert Vechtel (Ordnungsamt) vor der längsten Sperranlage in der City an der Loerstraße. Bis 2021 sollen alle relevanten Innenstadt-Zufahrten mit Überfahrschutzpollern ausgestattet sein.
Nachrichten-Ticker