Unwetter: Anlaufstelle noch bis zum 19. Februar geöffnet
Hilfe bei erhöhten Stromkosten

Greven -

Anträge auf eine finanzielle Hilfe für die durch Bautrocknung erhöhten Stromkosten können bis zum 19. Februar 2015 bei der extra eingerichteten Anlaufstelle im Rathaus gestellt werden. Die finanzielle Hilfe wird aus den Spendengeldern geleistet. Sie richtet sich an Privathaushalte, die die Einkommensgrenzen erfüllen und die Stromkosten der Bautrocknung nicht durch Vermögen oder Versicherungsleistungen decken können. Bürger, die Sozialleistungen beziehen, wenden sich ebenfalls an diese Anlaufstelle.

Montag, 02.02.2015, 17:02 Uhr

In vielen Häusern stand das Wasser im Keller oder sogar in den Wohnräumen. Die mussten über Wochen mit stromintensiven Bautrocknern trockengelegt werden. Die Kosten werden jetzt teilweise ersetzt.
In vielen Häusern stand das Wasser im Keller oder sogar in den Wohnräumen. Die mussten über Wochen mit stromintensiven Bautrocknern trockengelegt werden. Die Kosten werden jetzt teilweise ersetzt. Foto: Peter Beckmann

Viele Grevener haben in den vergangenen Tagen ihre Stromrechnung erhalten. Diese könnte deutlich höher ausgefallen sein als üblich. Denn nach dem Unwetter im Juli des vergangenen Jahres mussten zahlreiche Keller und Wohnungen über Wochen durch Bautrockner getrocknet werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann in diesem Fall finanzielle Hilfe bei den Stromkosten gewährt werden.

Die Anlaufstelle befindet sich in Raum B 112 und ist bis zum 19. Februar jeweils mittwochs von 8.30 bis 12.30 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Damit es nicht zu langen Wartezeiten und Unzufriedenheit kommt, muss im Vorfeld telefonisch unter ✆ 920-115 ein Termin vereinbart werden.

Die zusätzlichen Stromkosten, die durch die Bautrocknung verursacht wurden, müssen nachgewiesen werden. Kunden der Stadtwerke Greven haben ihre Jahresabrechnung erhalten. Kunden anderer Stromanbieter, die ihre Abrechnung später erhalten, sollten ihren Antrag ebenfalls bereits jetzt stellen und fehlende Unterlagen nachreichen. Bis zum 19. Februar werden alle Anträge zunächst entgegengenommen und auf Vollständigkeit und Plausibilität geprüft. Dann wird die Anlaufstelle geschlossen und die Auszahlung bearbeitet. Verspätet eingehende Anträge können aus organisatorischen Gründen bei der Verteilung der Spendengelder nicht berücksichtigt werden.

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