Kfd-Wallfahrt
Der Tod stand im Mittelpunkt

Greven -

140 Frauen aus dem Dekanat fuhren mit Bussen nach Lauheide, wo verschiedene Bestattungskulturen angeschaut wurden, zum Beispiel das Sternchenfeld, Ehrengräber, Universitätsgräber, Urnengräber, Aschestreufeld und mehr.  

Montag, 04.05.2015, 17:05 Uhr

Jedes Jahr steht die Woche für das Leben unter einem anderen Schwerpunktthema. Die Palette der Themen ist dabei so vielfältig wie das Leben selbst: Es geht um die Wertschätzung des Lebens im Alter, um den Umgang mit behinderten, kranken oder pflegebedürftigen Menschen. Das diesjährige Thema lautete: „Herr Dir in die Hände – Sterben in Würde“.

Aus diesem Grunde fuhren 140 Frauen mit Bussen nach Lauheide, wo verschiedene Bestattungskulturen angeschaut wurden, zum Beispiel das Sternchenfeld, Ehrengräber, Universitätsgräber , Urnengräber, Aschestreufeld und, und . . .

Anschließend fuhren die Busse in den Wersehof zum Kaffeetrinken. Im Anschluss daran hielt Birgit Wältring vom Hospiz Haus Hannah in Emsdetten einen Vortrag zu dem Thema.

Aufgrund der Ängste und Befürchtungen, die viele gesunde Menschen vor dem Sterben haben, fordern viele das Recht, Art, Zeitpunkt und Umstände des eigenen Todes selbst zu bestimmen. Die rechtliche Zulassung der Tötung auf Verlangen wären ein Signal, das in die falsche Richtung weist, heißt es in der Pressemitteilung der kfd .

Aufgabe einer verantwortlichen Hilfe im Sterben kann es daher immer nur sein, dem Sterbenden die letzte Wegstrecke seines Lebens zu erleichtern. Gerade in der letzten Phase des Sterbens ist die Erfahrung eines eigenen Lebenssinnes nur möglich, wenn sie von der Solidarität und Nähe anderer Menschen mitgetragen wird. Wirkliche Hilfe, die der Herausforderung des Sterbens nicht ausweicht, erfordert vielmehr die Bereitschaft zum Dabeibleiben, zum geduldigen Ausharren und zum gemeinsamen Warten auf den Tod. Im Ertragen dieser Ohnmacht zeigen sich eine tiefere menschliche Solidarität und eine entschiedenere Achtung vor der Würde des sterbenden Menschen als in dem Ausweg einer willentlichen Herbeiführung des Todes durch andere oder den Sterbenden selbst.

Den Abschiedsgottesdienst hielt Präses Pfarrer Klaus Lunemann in St. Petronilla in Handorf.

Da das Hospiz Haus Hannah unter anderem auch auf Spenden angewiesen ist, wurde während der Messe für Haus Hannah gesammelt. Die Kollekte ergab einen Betrag von 720 Euro, die am vergangenen Mittwoch vom Dekanat an Birgit Wältring vom Haus Hannah übergeben wurden, schließt die Pressemitteilung.

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