„Mobile Wohnanlagen“ für 36 Flüchtlinge
An der Biederlackstraße laufen die Vorarbeiten für Container-Standort / Bezug im Juni geplant

Greven -

Auf einem Grundstück neben dem Parkhaus am Bahnhof werden demnächst drei Container aufgestellt, in denen Flüchtlinge eine erste Unterkunft finden werden.

Mittwoch, 20.05.2015, 18:05 Uhr

Eine Lösung für bis zu fünf Jahre: Auf dieser Fläche entstehen neue Unterkünfte für Flüchtlinge.
Eine Lösung für bis zu fünf Jahre: Auf dieser Fläche entstehen neue Unterkünfte für Flüchtlinge. Foto: oh

Auf einem städtischen Grundstück neben dem Parkhaus an der Biederlackstraße (Bahnhof) haben die Vorarbeiten begonnen, an deren Ende Unterbringungsmöglichkeiten für bis zu 36 Flüchtlinge stehen sollen. Derzeit werden auf dem Schotter-Parkplatz Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser installiert. Auch die Streifen-Fundamente aus Beton, auf denen die Wohncontainer ruhen, werden angelegt.

Sobald diese Arbeiten abgeschlossen sind, sollen drei Container aufgestellt werden, die jeweils Platz für die Unterbringung von zwölf Menschen bieten. „Das sind keine Baustellencontainer“, betont Beate Tenhaken , die für die Stadt die Unterbringung von Asylsuchenden koordiniert. Den Begriff Container will sie am liebsten gar nicht verwendet wissen, spricht daher selbst von „mobilen Wohnanlagen“. Die gedämmten Container seien „zu Wohnzwecken gebaut“ und auch entsprechend ausgestattet. Jede Zwölf-Personen-Einheit umfasse eine eigene integrierte Küche sowie Bad- und WC-Anlagen.

Die Wohncontainer werden angemietet – anders als in Reckenfeld , wo die Sanitärcontainer, die an die frühere Hauptschule angedockt werden, für rund 300 000 Euro gekauft werden. Von steigenden Preisen (wegen der großen Nachfrage vieler Kommunen) ist in Greven nach Tenhakens Schilderung noch nichts zu spüren. Man arbeite vertrauensvoll mit einem Anbieter zusammen.

Schon im Laufe des kommenden Junis sollen die neuen Herbergen für die Unterbringung von Asylsuchenden genutzt werden können. Der Standort ist als übergangsweise Lösung konzipiert – für die Stadt heißt das laut Tenhaken, dass man von einer Nutzungsdauer von zwei bis fünf Jahren ausgeht.

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