Kommentar
Das wäre maßlos

Natürlich sitzt diese Steuer-Stellschraube besonders locker, verführerisch locker: Ein paar Prozentpunkte mehr und alle Immobilienbesitzer Grevens liefern ihren Zusatz zu einem jetzt schon üppigen Beitrag für die löchrige Stadtkasse. Sechsstelliges kommt da rasch zusammen. Klar, dass die Verwaltung in der Not gern an dieser Schraube dreht. In gut sieben Jahren knapp 30 Prozent mehr. Der Reiz, sich dieser Steuer zu bedienen, wächst mit dem wachsenden Greven. Sieht man vom Grundsteuer-Ausreißer Rheine ab ist Greven spitze im Kreis. Und wird dies angesichts leerer Kassen wohl auch bleiben müssen. Doch eine weitere Erhöhung wäre Ausdruck kommunaler Maßlosigkeit. Ulrich Reske

Mittwoch, 08.07.2015, 16:07 Uhr

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