Hallen am FMO
1000 Registrierungen am Tag

Greven -

Die Umgestaltung der mobilen Hallen am FMO ist angelaufen. Dort sollen ab Ende des Monats Flüchtlinge registriert werden. Die Bezirksregierung rechnet mit bis zu 1000 Registrierungen am Tag.

Mittwoch, 16.09.2015, 17:09 Uhr

15 000 Quadratmeter groß sind die Hallen am FMO, die künftig als Registrierungsstelle für Flüchtlinge genutzt werden. Das aber, so ein Mitarbeiter der Bezirksregierung, nur für rund zehn Monate. Die Messe im kommenden Jahr wird hier wieder stattfinden.“
15 000 Quadratmeter groß sind die Hallen am FMO, die künftig als Registrierungsstelle für Flüchtlinge genutzt werden. Das aber, so ein Mitarbeiter der Bezirksregierung, nur für rund zehn Monate. Die Messe im kommenden Jahr wird hier wieder stattfinden.“ Foto: Peter Beckmann

Die ersten Arbeiter sind da, ziehen Strippen, sorgen dafür, dass Datenleitungen zur Verfügung stehen. Die Vorbereitungen für die zentrale Registrierung von Flüchtlingen in den mobilen Hallen am FMO laufen langsam aber sicher an.

Zwei Hallen mit insgesamt 15 000 Quadratmeter Fläche stehen zur Verfügung. In der hinteren Halle sollen demnächst die Flüchtlinge, die mit Bussen zum Flughafen gebracht werden, zunächst mit Essen und Getränken versorgt werden. Dann geht es zur Registrierung in die zweite Halle. „Dort werden im ersten Stadium 50 Registrierungsplätze zur Verfügung stehen“, sagte ein Mitarbeiter der Bezirksregierung Münster .

Denn zunächst müssen die kleinere Halle und die zweite Hälfte der großen Halle winterfest gemacht werden. Danach wechseln die Registrierungsplätze in eben diesen Hallenteil, damit der erste Bereich ebenfalls winterfest gemacht werden kann. „Im Endausbau stehen dann insgesamt 100 Plätze für die Registrierung zur Verfügung.“

Es wird damit gerechnet, dass letztendlich etwa 1000 Flüchtlinge pro Tag dort registriert werden und dann per Bus entweder direkt in die vorgesehenen Kommunen, in Zentralaufnahmelager oder in andere Bundesländer transportiert werden.

Ob die Flüchtlinge vor Ort auch medizinisch untersucht werden, steht noch nicht fest. „Zu Beginn wird das sicherlich nicht der Fall sein, ob das später vorgesehen ist, wissen wir noch nicht“, sagte ein Sprecher der Bezirkregierung. Auch ist noch nicht klar, wann das Prozedere am FMO anläuft.

Bis dahin muss die Stadt jedenfalls für die nötige Infrastruktur sorgen. Sprich: Für Strom, Wasser, Abwasserentsorgung und Abfallentsorgung. Ich gehe davon aus, dass wir das auch vergütet bekommen“, sagte Hoffstadt auf Anfrage unserer Zeitung.

Ob die Registrierungsstelle am FMO sich positiv auf die Flüchtlingsquote für Greven auswirkt, sei nicht klar, sagte Hoffstadt. „Das ist ja quasi eine Premiere, so etwas gab es vorher noch nicht.“

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