Gewinn durch Erschließung
„Goldgrube“ Wöste

Greven -

11,7 Millionen Euro hat die Stadt in die Erschließung der Wöste investiert, 13,3 Millionen durch Gebühren und Verkäufe erzielt. Macht ein Plus von anderthalb Millionen für die Stadtkasse.

Donnerstag, 17.09.2015, 16:09 Uhr

In der Wöste wird viel gebaut. Die Stadt hat aus Gebühren und Verkäufen einen Gewinn von 1,56 Millionen Euro gemacht.
In der Wöste wird viel gebaut. Die Stadt hat aus Gebühren und Verkäufen einen Gewinn von 1,56 Millionen Euro gemacht. Foto: Peter Beckmann

Der Ausbau des Baugebiets Wöste bringt der Stadt ein sattes Plus von 1,58 Millionen Euro. Das meldete die Verwaltung dem Betriebsausschuss. 11,7 Millionen Euro seien an Ausgaben in den Ausbau des Neubaugebietes geflossen. Aus Gebühren und Verkäufen generierte die Stadt wiederum 13,3 Millionen Euro. Macht ein Plus von anderthalb Millionen.

Die Planungen für den Ausbau der Autobahn 1 zwischen Münster und Ladbergen schreiten weiter voran. Im Dezember und Anfang 2016 finden erste Erörterungstermine statt, bei denen Anlieger zu Wort kommen sollen. Vor allem der Lärmschutz ist dabei ein Thema.

Einen Sonderfall bildet die Autobahnbrücke über die Ems bei Gimbte . Weil sie schon jetzt in der Bausubstanz bröckelt und wohl nicht mehr bis zum restlichen Ausbau befahrbar wäre, wird das Verfahren für die Brücke beschleunigt. „Unter anderem werden vom Bund mit uns als Stadt Gespräche geführt“, so Bauexperte André Kintrup im Betriebsausschuss. Zur Sprache kommen sollen unter anderem die Nutzung der umliegenden Wirtschaftswege durch die Baufahrzeuge. Außerdem ist jetzt bereits klar, dass der Emsradweg, der normalerweise unter der Brücke herführt, während der Baumaßnahmen entlang der Kreisstraße nach Gimbte umgeleitet werden muss.

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