22 Grevener in Amerika
Metropole ohne Großstadt-Rummel

22 Schüler des Grevener Gymnasium Augustinianums verbrachten zwischen Ende September und Mitte Oktober drei ereignisreiche Wochen in den USA – der Gegenbesuch der amerikanischen Schüler, die im Frühjahr in Greven waren stand auf dem Programm. Die Reise fand im Rahmen des schon seit Jahren bestehenden Austausches „GAPP“ (German-American-Partnership-Program) mit der Partnerschule in Stoughton statt. Einige Schüler berichten von ihren Erlebnissen, Begegnungen und Eindrücken.

Mittwoch, 04.11.2015, 22:11 Uhr

Dass Chicago eine unglaublich beeindruckende Stadt ist, durften wir bei einem viertägigen Zwischenstopp in der Metropole am eigenen Leib erfahren. Am ersten Abend wurde ein kurzer Spaziergang gemacht, der erste Eindrücke lieferte. Die im Dunkeln leuchtende Skyline ließ viele von uns die Kameras zücken.

Am nächsten Morgen war die ausgeschlafene Gruppe dann bereit für etwas Programm. Eine geführte Fahrradtour ließ keine Sehenswürdigkeit aus. Anschließend konnten wir die Stadt auf eigene Faust erkunden, was viele auch für einen Einkauf in einer großen Shopping-Mall nutzten. Beim Streifen durch die Stadt entlang der Hochhäuser schien es fast surreal, dass wir nun tatsächlich in den Vereinigten Staaten sind und dann auch noch in einer Großstadt wie Chicago.

Am nächsten Tag ging es zum Chicago History Museum. Besonders interessant fand ich die Ausstellung von Fotos, die ein Kindermädchen vor rund 60 Jahren gemacht hatte, die aber erst nach ihrem Tod veröffentlicht wurden. Die Fotos gewährten einen Einblick in das Leben in Chicago in den 50er Jahren.

In der Mall musste man sich wirklich zusammenreißen, um nicht sofort alle Dollars auszugeben, da es dazu alle Möglichkeiten gab. Leider schlug auch das Essen in Chicago kräftig ins Budget.

Beim Spazieren durch die Stadt wirkte die Stadt viel ruhiger, als man angesichts der Einwohnerzahl vermuten könnte. Der übliche Großstadtrummel blieb uns zum Glück erspart. Die Leute dort waren außerdem ausgesprochen freundlich und offen. Auf dem Rückweg zum Hostel sahen wir wohl etwas orientierungslos aus, woraufhin wir direkt gefragt wurden, ob wir Hilfe bräuchten. Er erklärte uns den Weg und schenkte uns gleich noch ein paar Stadtpläne, damit wir den Weg auch sicher finden würden.

Den krönenden Abschluss unseres Chicagotrips erlebten wir am Morgen der Abreise nach Stoughton. Denn bevor es zu den langvermissten Austauschschülern ging, genossen wir noch die Aussicht vom Willis Tower , der 527 Meter hoch ist – das größte Gebäude Chicagos. Besonders die herausragende Glasplattform hat es uns angetan und ist wohl das beliebteste Fotomotiv der Reise. Der Blick über Chicago war atemberaubend. Als uns dann der gelbe Schulbus der Stoughton Highschool abholte, war es zwar schade, diese großartige Stadt schon verlassen zu müssen, jedoch überwog die Freude, da wir uns nun endlich auf den Weg zu der anderen Hälfte unserer GAPP-Gruppe machen konnten.

 Nora

 Brockmann-Könemann

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