Volkstrauertag: Winfried Nachtwei spricht im Rathaus
Schutz vor Krieg und Massengewalt

Greven -

In diesem Jahr beschäftigt sich die Trauertags-Gedenkstunde am 15. November unter dem Titel „Nie wieder!“ mit unser aller Verantwortung für den Schutz von Menschen vor Krieg und Massengewalt. Mit Winfried Nachtwei, Mitglied des Bundestages 1994 bis 2009, konnte für die diesjährige Ansprache in der Gedenkstunde ein ausgewiesener Experte zum Thema gewonnen werden.

Samstag, 07.11.2015, 16:11 Uhr

Verantwortung für den Schutz vor Krieg und Massengewalt ist Thema am Volkstrauertag am Sonntag, 15. November.

Der Volkstrauertag, offizieller Gedenktag für die Opfer der beiden Weltkriege und des Nationalsozialismus, wird in Greven seit 1984 in Form einer Gedenkstunde für den Frieden begangen. Damit hat die Stadt eine Form des Gedenkens gefunden, die eine inhaltliche Auseinandersetzung über einen besonderen thematischen Schwerpunkt sucht. In diesem Sinne widmet sie sich intensiv den vielen Gesichtern von Gewalt, Ungerechtigkeit und Krieg und zugleich dem Bemühen um eine gerechte, gewaltfreie Gesellschaft und neuen Ansätzen einer Friedenskultur.

Umrahmt wird die Gedenkstunde für den Frieden – Beginn 11.30 Uhr, Rathaus – durch die musikalische Gestaltung des Akkordeon-Ensembles der Musikschule unter der Leitung von Waclaw Ryznar. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Peter Vennemeyer folgt die Ansprache von Winfried Nachtwei .

An die Gedenkstunde im Rathaus schließen sich die Kranzniederlegungen am Ehrenmal „Drei Jünglinge im Feuerofen“ an der Lindenstraße und an den Gräbern von Zwangsarbeitern und ihren Kindern auf dem Friedhof Saerbecker Straße an. Zur Kranzniederlegung am Ehrenmal singt der MGV Concordia.

Das Gedenken an den Zwangsarbeitergräbern wird gestaltet durch Schüler der Marien-Hauptschule. Sie werden historische und aktuelle Texte zu Krieg und Zwangsmigration in verschiedenen Sprachen vortragen. Zuvor wird ein Kranz an den Gräbern gefallener deutscher Soldaten durch die Reservistenkameradschaft Greven niedergelegt, heißt es in der Presseinfo.

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