BI fordert:
Kein Nachtflug und kein Frachtflug

Greven -

Unsere Zeitung hat darüber berichtet, dass es offenbar Interesse des US-Frachtflug-Giganten FedEX am FMO gibt. Die BI gegen den Ausbau des FMO appelliert nun an die Politik, sich gegen eine solche Entscheidung frühzeitig zu wehren.

Dienstag, 15.03.2016, 15:03 Uhr

Auch die DHL zeigte schon einmal Interesse am Standort Greven.
Auch die DHL zeigte schon einmal Interesse am Standort Greven. Foto: dpa

Die Bürgerinitiative gegen den Ausbau des FMO e.V. Greven weist zu neusten Presseberichten zu eventuellen Entwicklungen am FMO darauf hin, dass seit Veröffentlichung der Startbahnverlängerungspläne die Gefahr bestehe, dass am FMO letztlich ein Frachtflughafen errichtet werden soll. Laut den Planfeststellungsunterlagen aus den 1990er Jahren hatte der Frachtflug-Carrier DHL bereits damals ein entsprechendes Interesse bekundet. Die Firma DHL hat dann ihr Frachtflugdrehkreuz mit über hundert Flügen in jeder Nacht in Leipzig errichtet.

Die BI hält es für wichtig, dass die Vertreter im Rat im Interesse der jetzt schon vom nächtlichen Fluglärm betroffenen Bürger in Greven in der jetzigen Situation eindeutig entscheiden, dass die Stadt Greven Bestrebungen ablehnt, den FMO zu einem Frachtflughafen zu entwickeln. 

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