Straßenmalerei beim Maifest
Ein Spiel mit den Sinnen

Greven -

Die Bilder haben es in sich. Sie sind nicht nur eben so gemalt, sie sind dreidimensional und gaukeln dem Betrachter Wirklichkeit vor. Und zwar so realistisch, dass so mancher Betrachter gar Angst bekommen hat, weiter zu gehen.

Mittwoch, 11.05.2016, 16:05 Uhr

Tiefe Schluchten, wilde Dinos: Dieses Werk, von Gregor Wosik auf eine Straße gemalt, zeigt die Wirkung seiner 3D-Malerei. Was er in Greven auf dem 200 Quadratmeter großen Platz malen wird, bleibt eine Überraschung. Aber: Er fängt bereits freitags damit an.
Tiefe Schluchten, wilde Dinos: Dieses Werk, von Gregor Wosik auf eine Straße gemalt, zeigt die Wirkung seiner 3D-Malerei. Was er in Greven auf dem 200 Quadratmeter großen Platz malen wird, bleibt eine Überraschung. Aber: Er fängt bereits freitags damit an. Foto: PF

Der Urheber dieser tollen Bilder ist Gregor Wosik . Er ist 3D-Straßenmaler und in seinem Metier so gut, dass er schon die ganze Welt bereist hat. Was ihn nicht daran hindert, sein Können auch in Greven zu zeigen. Wosik ist einer der Höhepunkte des Maifestes am Sonntag, 22. Mai.

„Schön, dass wieder etwas Neues passiert“, sagte GWG-Vorsitzender Johann-Christoph Ottenjann bei der Präsentation des Programms. Und: Wenn dem neuen Highlight des Stadtfestes Erfolg beschieden ist, kann es sogar eine Fortsetzung geben, ergänzt um eine Mitmachaktion.

Peter Hamelmann von Greven Marketing und seine Mitarbeiter haben sich sogar ein

  Foto: Peter Beckmann

Motto für dieses Maifest ausgedacht: Greven mal(t) bunt. Damit ist natürlich das Kunstwerk gemeint, mit dem Wosik den Montargis­platz (vor der Rathauspassage an der Rathausstraße) verschönert. Aber auch die Vereinsmeile auf der Rathausstraße. „Entlang der Rathausstraße präsentieren sich Grevens Vereine und zeigen die Vielfalt der Freizeitmöglichkeiten in der Emsstadt auf“, sagte Hamelmann. Mit dabei sind diesmal Feuerwehr , Abenteuerkiste, DJK, ASB, Kanufreunde Emshaie und das Deutsche Rote Kreuz. „Eine bessere Möglichkeit sich als Verein zu präsentieren gibt es eigentlich nicht“, sagte Johannes König von den Emshaien.

Für die musikalische Kunst sind an diesem Sonntag der Verein „Bühne frei“ (Marktplatz-Bühne) und die Musik-Akademie (Niederort-Bühne) zuständig. Die haben einiges an Gruppen und auch an Solokünstlern zusammen getragen, die am Sonntag ihr Können präsentieren.

Hinzu kommen der Kinderflohmarkt in der Alten Münsterstraße, diverse Aussteller, Imbisse und Infostände und natürlich die Kleineisenbahn von Greven Marketing.

Aber: Ohne die Geschäfte der Innenstadt, die am Sonntag von 13 bis 18 Uhr zum Shoppen einladen, würde das alles nicht funktionieren. „Die Stadtfeste sind nach wie vor ein echter Magnet und da sind wir auch topp aufgestellt“, sagte Ottenjann nicht zuletzt mit Blick auf die Diskussion um weitere verkaufsoffene Sonntage in Münster.

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