KI bestätigt Egon Koling im Amt
Kleine Wagnisse, große Namen

Greven -

Die KI ist im Aufwind – finanziell und von der Mitgliederzahl her. Kein Wunder, dass sie ihren bewährten Vorsitzenden bei der Jahresversammlung im Amt bestätigt hat

Freitag, 10.06.2016, 12:06 Uhr

Als Vorsitzender wiedergewählt: Egon Koling.  
Als Vorsitzender wiedergewählt: Egon Koling.  

Auf die Bilanz eines „rundum gelungenen Geschäftsjahres“ folgte die prompte Wiederwahl : Egon Koling (Vorsitzender), Christa Kleinwächter (Stellvertreterin) und Peter Hamelmann (Geschäftsführer) bilden für weitere zwei Jahre den Vorstand der Kulturinitiative (KI), der um vier (ebenfalls wiedergewählte) Beisitzer ergänzt wird. Harmonie pur bei der Versammlung am Donnerstag im Goldenen Stern: Alle Wahlen erfolgten einstimmig.

Das Jahr 2015 schloss die KI mit einem Kassenplus ab – wie seit 2008 üblich. Das tut der Finanzlage des einst gebeutelten Vereins gut. Es gelang, Schulden abzubauen und dennoch Jahr für Jahr ein vielfältiges Programm anzubieten. „Wir sind ganz froh darüber, dass uns das gelungen ist. Das lässt uns sehr positiv in die Zukunft schauen“, sagte Koling. Sein Dank ging an engagierte Mitglieder, Sponsoren und Kooperationspartner.

Ebenfalls erfreulich: Die KI wuchs innerhalb des vergangenen Jahres von 135 auf 159 Mitglieder. Neuerungen wie Vorkaufsrechte für Mitglieder zahlten sich hier aus.

Inhaltlich setzte die KI in 2015 (und auch in der ersten Hälfte von 2016) auf ein „umfangreiches und sehr unterschiedliches Programm (Koling). Man habe bekannte und eher unbekannte Künstler verpflichtet und mit letzteren (durchaus mit Risiko behaftet) überwiegend Glück gehabt. Ganz bewusst nimmt die KI auch Künstler ins Programm, die etwas abseits des Mainstreams unterwegs sind: japanische Trommler, Blechblas-Virtuosen, Western-Musiker. Nicht alles kommt gleichermaßen gut an, doch versteht man sich eben auch als gezielter Förderer der kulturellen Vielfalt – vermeintliche Kassen-Flops inklusive.

Alles andere als Flops sind Selbstläufer wie die Rote-Mühle-Partys (Koling: „Tut unserem Ansehen und unsere Kasse gut“), Storno und in der Regel „große“ Namen. In 2016 kommen zum Beispiel noch Lisa Fitz und Konstantin Wecker. Das Klassik-Open-Air am Beach ist stark wetterabhängig und (auch) deshalb in 2015 nicht ganz so erfolgreich verlaufen wie erhofft. In diesem (zehnten) Jahr gibt es deutsche Romantik mit volkstümlichen Melodien, so soll die anvisierte 800-Zuschauer-Marke übersprungen werden.

Zu einer festen Programmsäule hat sich das Kindertheater entwickelt, das großen Zuspruch erfährt. Auch wenn das Ballenlager wohl voll würde, wolle man wegen der familiäreren Atmosphäre bewusst in der Kulturschmiede bleiben.

Für 2017 sind bereits ein Wilhelm-Busch-Abend sowie Hannes Wader und die WDR-Bigband gebucht.

 

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