Sprachkurse der Flüchtlingshilfe
Deutsch in neun Lerngruppen

Greven -

Die Sprachkurse der Flüchtlingshilfe sind so begehrt, dass die Zahl der Teilnehmer beschränkt werden muss.

Montag, 18.07.2016, 10:07 Uhr

Sie machen sich fit für den Sprachunterricht.
Sie machen sich fit für den Sprachunterricht. Foto: kues

Die ehrenamtlichen Sprachpaten der Flüchtlingshilfe haben sich jetzt unter Leitung von Theo Tillmann und Bernhard Hülsken zu einem weiteren Erfahrungsaustausch im St.-Josef-Pfarrheim getroffen. Für dieses niedrigschwellige Angebot der alltagsprachigen Vermittlung nach dem sogenannten „Thannhauser Modell“ gibt es weiterhin eine große Nachfrage, so dass es in einigen Gruppen Teilnehmerbegrenzungen geben muss. Es gibt eine gute Kooperation mit dem „Sprachteam“ der Evangelischen Kirchengemeinde, die sich regelmäßig im Katharina-von-Bora-Haus treffen und die jetzt auch am Erfahrungsaustausch teilnahmen, heißt es in der Presseinfo der Flüchtlingshilfe. Weitere Lernstandorte sind das Josefs-Pfarrheim, die Container beim DJK Sportplatz, der Pluspunkt und das Vereinsheim von Greven 09. Damit gibt es sechs Teams mit größeren Lerngruppen und drei Angebote mit kleineren Gruppen. Es sind sehr viele unterschiedliche Nationalitäten vertreten von Syrien, Irak, Iran, Afghanistan oder Aserbeidschan. Die ehrenamtlichen Sprachlehrer berichten von vielen positiven Erfahrungen. Diese beziehen sich etwa darauf, dass die Vorkenntnisse und Vorerfahrungen sehr unterschiedlich sind und z. B. zunächst ein Alphabetisierungskurs erforderlich ist.

Für Lernmaterialien ist die Stadtbücherei in Greven offensichtlich eine sehr gute Adresse. Bernhard Hülsken und Heinz Kues gaben zudem ergänzende Informationen zu aktuellen Entwicklungen in der Flüchtlingshilfe Greven, heißt es abschließend in der Presseinfo.

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