Stadtwerke installieren Säulen
Stromtanken in der Innenstadt

Greven -

Zwei Säulen zum Stromtanken gibt es jetzt in der Innenstadt, betrieben werden sie mit sauberer Energie.

Donnerstag, 06.10.2016, 11:10 Uhr

Tanken direkt am Rathaus können künftig E-Autos-Besitzer. Klima-Manager Olaf Pochert, Stadtwerke-Chefin Andrea Lüke, Bürgermeister Peter Vennemeyer und Christoph Glanemann, bei den Stadtwerken zuständig für E-Mobilität (von links), weihen die neue Station ein.
Tanken direkt am Rathaus können künftig E-Autos-Besitzer. Klima-Manager Olaf Pochert, Stadtwerke-Chefin Andrea Lüke, Bürgermeister Peter Vennemeyer und Christoph Glanemann, bei den Stadtwerken zuständig für E-Mobilität (von links), weihen die neue Station ein.

Die Zukunft der Mobilität hat auch in Greven begonnen. Bürgermeister Peter Vennemeyer und Andrea Lüke , Geschäftsführerin der Stadtwerke Greven , nahmen jetzt die erste von zwei Ladestationen für Elektro-Autos am Rathaus in Betrieb. Die zweite Station ist auf dem Kundenparkplatz der Stadtwerke an der Saerbecker Straße eingerichtet. „E-Auto-Besitzer können künftig bequem an beiden Orten ihre Elektrofahrzeuge aufladen“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Stadtwerke.

„Klimaschutz ist in Greven seit vielen Jahren ein wichtiges Thema“, so Peter Vennemeyer, „dazu gehört auch die E-Mobilität. Die Stromtankstelle am Rathaus zeigt, dass wir uns als Stadt Greven zusammen mit den Stadtwerken aktiv den Herausforderungen der Zukunft stellen.“ Andrea Lüke bezeichnete die Einrichtung der Ladestationen als „weiteren Baustein des Klimaschutzes, dem sich die Stadtwerke Greven verpflichtet fühlen.“

Die Stadtwerke gehen diesen Weg konsequent weiter und werden voraussichtlich gegen Ende des Jahres zwei E-Autos (VW e-up) als Dienstfahrzeuge in Betrieb nehmen. „Diese Wagen sind ideal für unsere täglichen Fahrten im Versorgungsgebiet“, meinte Christoph Glanemann, der sich bei den Stadtwerken um die technische Seite der E-Mobilität kümmert.

Das Profil der privaten Nutzung der Ladestationen könnte ähnlich aussehen: „Man fährt mit dem E-Auto in die Stadt, um den Einkauf zu erledigen, trinkt vielleicht noch einen Kaffee – und in der Zeit lädt das Auto wieder auf“, so Glanemann. Das alles passiert übrigens klimaneutral, denn geladen wird „Unser Landstrom“, die Strommarke der Stadtwerke, die zu 100 Prozent regional erzeugt wird.

Für die Einrichtung der beiden Ladesäulen haben sich die Stadtwerke einem starken Verbund angeschlossen: Die beiden Grevener Ladestationen gehören zu „Ladenetz.de“. Unter diesem Dach haben 70 Stadtwerke ein bundesweites Netz der E-Infrastruktur geknüpft: circa 700 Ladestationen stehen den Nutzern zur Verfügung. Weitere Kooperationspartner der Stadtwerke Greven kommen aus der Region, unter anderen die Stadtwerke Rheine, Stadtwerke Emsdetten, Stadtwerke Steinfurt und Stadtwerke Ochtrup.

Um die Stationen optimal zu nutzen, benötigen die Kunden eine Ladekarte. Stromkunden der Stadtwerke bekommen diese Karte für einmalig 49 Euro im Kundencenter an der Saerbecker Straße. Mit dieser Karte meldet man sich an der Station an. Monatlich werden pauschal fünf Euro berechnet – unabhängig von der tatsächlich geladenen Strommenge. Die Karte ist an allen 700 Stationen von „Ladenetz.de“ gültig sowie an weiteren Partnerstationen. Eine Übersicht der Stationen gibt es auf der Internetseite www.ladenetz.de. Wer keine Ladekarte hat, kann mittels einer Smartphone-App die Station nutzen (PayPal-Konto erforderlich). Abgerechnet wird hier über die Ladezeit (eine Stunde kostet 3,50 Euro).

Die Ladestationen verfügen über zwei Steckdosen vom Typ 2 (Mennekes-Standardanschluss), ein Ladekabel sollte man an Bord haben.

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