Ausstellung zur geplanten Mensa und den Außenanlagen
Preisgericht hat entschieden

Greven -

Schon mal gucken, wo man künftig trefflich speisen kann – das ermöglicht eine Ausstellung mit Vorentwürfen für den Mensa-Neubau im Foyer des Rathauses.

Sonntag, 20.11.2016, 14:11 Uhr

Der endgültige Bauplan soll spätestens im Herbst vorliegen, sagt Bürgermeister Vennemeyer.
Der endgültige Bauplan soll spätestens im Herbst vorliegen, sagt Bürgermeister Vennemeyer. Foto: oh

Vom 21. bis 28. November werden im Foyer des Rathauses Vorentwürfe für den Neubau der Mensa und der Außenanlagen am Marienschulzentrum präsentiert. Für den geplanten Neubau der Mensa und die Freianlagen ist ein Wettbewerb durchgeführt worden. 15 Architektur- und Landschaftsarchitekturbüros haben sich daran beteiligt. Bei den ausgestellten Entwürfen handelt es sich um die drei Wettbewerbsbeiträge, die vom Preisgericht platziert worden sind. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt hervor.

Der Wettbewerb wurde durch das Architekturbüro Schopmeyer betreut, eine qualifizierte Jury aus Architekten und Landschaftsarchitekten hat die Beiträge beurteilt. Auch Lehrer, Eltern und die Politik waren im Preisgericht vertreten. „Ein Wettbewerb hat den Vorteil, dass man ein sehr breites Spektrum an Ergebnissen erhält. Eine unabhängige Jury sorgt für eine qualitativ hochwertige und zugleich wirtschaftliche Entscheidung, bei der das Projekt sowohl unter künstlerischen als auch unter funktionalen Aspekten betrachtet wird“, erläutert Christoph Kalla vom Gebäudemanagement der Technischen Betriebe Greven (TBG) die Vorzüge eines solchen Verfahrens.

Den ersten Platz belegten die Büros twoo architekten BDA + Engel Landschaftsarchitekten aus Köln. Die Jury lobte im Protokoll der Preisgerichtssitzung:

„Der Entwurf besticht durch eine geeignete funktionale Vernetzung der vorhandenen schulischen Funktionen und der Raumfunktionen des außerschulischen Bereiches bei gleichzeitig klarer Abgrenzung des semi-öffentlichen Raumes ‚Schule‘.(...) Die äußere Gestaltung mit Ziegelfassade wirkt unaufgeregt und ist der Nutzung des Gebäudes angemessen. Der geringe Materialmix ist dem insgesamt wirtschaftlichen Ansatz entsprechend. (…)Gleichzeitig wird durch die Gebäudelage eine Minimierung der Wege zwischen der südlich angrenzenden Grundschule als beabsichtigter Nutzer und der Mensa erreicht. Dabei wird zudem auch die Entwicklungsmöglichkeit des Schulstandortes auf den Flächen in Richtung Norden nicht beeinträchtigt. (…)Ausgehend vom Gebäudewinkel der neuen Mensa entwickelt der Verfasser drei unterschiedlich strukturierte Außenräume auf zwei Ebenen, die durch Rampen und Treppen verbunden sind. Mit einem Boulevard, einem großen multifunktionalen Schulhof auf Ebene der Mensa und einem eher landschaftlich geprägten Obstgarten bietet das Konzept differenzierte Angebote.“

„Mit der Bewertung durch das unabhängige und qualifizierte Preisgericht ist der letzte Baustein für die Entwicklung des Marienschulzentrums erreicht. Jetzt kann es mit großen Schritten weiter vorangehen“, freut sich Bürgermeister Peter Vennemeyer.

Die Ausstellung kann in den Öffnungszeiten des Rathauses besucht werden.

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