Musikschule
Gebühren werden erhöht

Greven -

Zwei Prozent mehr kosten künftig Geigenunterricht und Schlagzeugkurse: Der Zweckverband Musikschule will die Gebühren erhöhen.

Mittwoch, 02.11.2016, 15:11 Uhr

Nutzer der Musikschule werden ab dem kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen müssen. Ab dem 1. Januar werden die Gebühren um zwei Prozent angehoben. Das wurde im Rahmen der Haushaltsberatung bei der Verbandsversammlung am Montagabend beschlossen.

Trotzdem wird der Kostendeckungsgrad durch Benutzergebühren im kommenden Jahr auf 37,67 Prozent sinken (2016: 38,31 Prozent). Auch die Höhe der Umlage durch die drei beteiligten Gemeinden Greven , Emsdetten und Saerbeck steigt um 2,98 Prozent auf 641 210 Euro. Davon trägt Greven 307 000 Euro, Emsdetten 259 000 Euro und Saerbeck 74 600 Euro.

Hauptgrund für die Erhöhungen sind die Personalkosten. „In den vergangenen vier Jahren sind die Löhne um fast 13 Prozent gestiegen“, erklärte Musikschulleiter Wolfgang Bernhardt . Die gute Nachricht: Die Zahl der Schüler blieb mit rund 1500 annähernd konstant.

Bernhard machte darauf aufmerksam, dass die Musikschule zusehend in Raumschwierigkeiten kommt. „Immer mehr Räume in den Schulen werden für OGS oder für die Inklusion benötigt.“ Er appellierte an die Kommunen, bei den Schul-Planungen künftig die Belange der Drittnutzer stärker zu berücksichtigen. Und auch die immer größer werdende Tendenz zur Ganztagsschule bringe Musikschule, VHS und Vereine in enorme Schwierigkeiten. „Außerschulische Bildung wird immer schwieriger.“

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