VHS-Verbandsversammlung
Der VHS in die Karten geschaut

Greven/Emsdetten -

Wenn Unternehmensberater ins Haus kommen, um Abläufe und Organisation auf den Prüfstand zu stellen, herrscht bei Mitarbeitern oft große Skepsis. VHS-Leiter Dr. Kai Lüken war für „den Blick von außen“ dankbar, wie er bei der Verbandsversammlung der Volkshochschule erklärte.

Freitag, 16.12.2016, 14:12 Uhr

Dr. Kai Lüken (zweiter von rechts) 
Dr. Kai Lüken  Foto: Stefan Bamberg

Den gewährten allerdings nicht die Berater von McKinsey , Roland Berger und Co. – stattdessen bediente sich die VHS „interner“ Experten. Kathrin Magnus vom Fachdienst Organisation und Personal im Emsdettener Rathaus hat sich Abläufe und Organisationsaufbau bei der VHS genau angeschaut und konkrete Verbesserungsvorschläge unterbreitet.

„Viele mögen in solchen Überprüfungen ein Risiko sehen. Ich bin dankbar, dass Optimierungspotenziale aufgezeigt, dass wertvolle Impulse gegeben wurden, dass auch mal der Finger in die Wunde gelegt wurde“, sagte Lüken . Zumal gerade 2016 eine Evaluation sinnvoll war: Durch das enorme Engagement und die Prioritäten-Setzung im Bereich „Deutsch als Zweitsprache“ (DaZ) „mussten andere Aufgaben, die an uns herangetragen wurden, einfach liegen bleiben.“

Die Rezertifizierung sei trotz der Belastungen rund um die Sprachkurse geglückt, auch habe die VHS fürs kommende Jahr 35 neue Angebote im Programm. „Diese Schlagzahl ist aber dauerhaft ohne Ausgleich nicht zu schaffen“, erklärte Kai Lüken.

So wurden im Ergebnis nicht nur Abläufe optimiert, auch Personal wird aufgestockt: Im Verwaltungsbereich wird eine zusätzliche Stelle geschaffen, ein befristeter Vertrag verlängert. „Damit sind wir gut aufgestellt“, so der VHS-Chef.

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