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Landwirtschaft 4.0: Internet der Dinge

Wenn der Wecker beim Klingeln den Toaster übers Internet anstupst und sagt: Brotrösten jetzt!, dann nennt man das das „Internet der Dinge“. Und diese Art der Technik zieht derzeit in die Landwirtschaft ein. In vielen Betrieben weiß bereits heute der Stallcomputer, ob ein Schwein an einem Tag noch mehr Futter braucht, um das optimale Schlachtgewicht zu bekommen. Entsprechend gibt‘s Leckerlis am Futtertrog. Doch das ist erst der Anfang. Künftig werden Stickstoff-Sensoren messen, wie die Nährstoffversorgung des Bodens aussieht, die Gülle- und Düngergaben werden per Bordcomputer quadratmetergenau dosiert. Traktoren werden fahrerlos unterwegs sein, und Bosch arbeitet an einem Roboter, der Unkraut zupft – das spart Pflanzenschutzmittel. Durch „Fitness-Chips“ im Ohr weiß der Bauer über den Gesundheitszustand seiner Tiere genau Bescheid. Allerdings gibt es eine Bedingung, damit diese Zukunftsmusik spielt: Ein schnelles Netz.

Freitag, 06.01.2017, 15:01 Uhr

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