Zweite Planungswerkstatt zum Mobilitätskonzept
Gibt es Alternativen zum Auto?

Greven -

Wie soll der Verkehr in Greven sich entwickeln? Darum geht es beim Mobilitätskonzept der Stadt, das derzeit mit Bürgerbeteiligung erarbeitet wird. Am 10. Mai findet die zweite Planungswerkstatt statt.

Sonntag, 07.05.2017, 06:05 Uhr

Grevener Bürger sind eingeladen, sich an der nächsten Planungswerkstatt zum Thema Verkehr zu beteiligen.
Grevener Bürger sind eingeladen, sich an der nächsten Planungswerkstatt zum Thema Verkehr zu beteiligen.

Bis zum Jahr 2030 wird der Autoverkehr in Greven deutlich zunehmen. Nach den Berechnungen des Planungsbüros „Planersocietät“ aus Dortmund, das mit dem Mobilitätskonzept für Greven beauftragt ist, werden dann deutlich mehr Fahrzeuge pro Tag in der Innenstadt unterwegs sein. Wie kann Greven auf diese Zunahme reagieren? Gibt es Alternativen, die den Autoverkehr reduzieren können, ohne dabei unsere Mobilitätsbedürfnisse zu beschneiden?

Am Mittwoch, 10. Mai, findet um 18.30 Uhr die zweite Planungswerkstatt zum Grevener Mobilitätskonzept im Ratssaal der Stadt statt. Hier soll genau dieser Frage nachgegangen werden. Ziel ist es, die in der ersten Planungswerkstatt erarbeiteten Ideen weiterzuentwickeln und diese im Maßnahmenplan des Grevener Mobilitätskonzeptes aufzunehmen. Bürger, die sich aktiv in diesen Prozess einbringen möchten, sind zur Teilnahme eingeladen. Aus organisatorischen Gründen wird wieder um eine Anmeldung gebeten, diese ist für die Teilnahme jedoch nicht Voraussetzung.

Das Mobilitätskonzept Greven wird als Sachlicher Teilplan Mobilität in das Stadtentwicklungskonzept 2030 der Stadt Greven einfließen. Es ist verkehrsmittelübergreifend und integrativ angelegt. Ziel ist es laut Pressemitteilung der Stadt unter anderem, Potenziale und Möglichkeiten für eine zukünftige Mobilität in Greven aufzuzeigen. Insbesondere die Stärkung der nichtmotorisierten Verkehre und des ÖPNVs stehen im Fokus. Aufgrund der kompakten Stadtstruktur weist Greven hohes Potenzial für die Nutzung des Fuß- und Radverkehrs auf. Hinzu kommen Umwelt-, Kosten- und Erreichbarkeitsaspekte sowie die Themen Tourismus- und Wirtschaftsverkehr. Querschnittsthemen wie Mobilitätsmanagement, Verkehrssicherheit, Elektromobilität, Barrierefreiheit und attraktive Straßenraumgestaltung werden ebenfalls betrachtet.

Kontakt: Stadt Greven, Olaf Pochert, Fachdienst Stadtentwicklung und Umwelt, Telefon 02571 920-319, olaf.pochert@stadt-greven.de.

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